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Zweyte Abtheilung, Zehnter Band (1795)
Entstehung
Seite
330
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la Bicsque, wo es seine Schuld nicht war, daß dieSchweitzer so sehr in den Herrn von Lautxec drangen,die Schlacht zu liefern. Er bat sie gab ihnendie besten Wörtchen, um sie zur Geduld zu bewegen,und versicherte, der König werde sie und ihre Kinderbelohnen, und sie würden alle Ursache finden, aufewige Zeiten mit ihm zufrieden zu seyn. Sie waren abernicht zu bewegen, und die Schlacht mußte geliefert wer-den , die sie vexlohren, wodurch mein gcnöthige wurde,mit einer langen Nase nach Frankreich abzuzichcn, unddaö ganze Mmländischc verjähren zu geben, bis KönigFranz wieder kam, und cS eroberte, aber auch nichtlange behielt, wegen der Schlacht beyPavia, wo soviele brave Leute und darunter guch dieser HerrGrand - Maitre, geblieben siyn,

Er war nahmlich dabcy in Gefangenschaft ge*rachen, und als er sich daraus losgekauft hatte, undden Rückweg nach Frankreich antrctcn wollte, wurdeer von einem Wundsicbcr befallen, woran er siarb»Es war sehr Schade um ihn; auch wurde er sehr betrauertvon der Frau Regenrinn seiner 'Schwester, die ihnaufs äußerste liebte und beförderte, und ihn zu einemgroßen Posten in Frankreich erhob.

Man hielt ihn für einen sehr weisen und einsichts-vollen Fcldherrn. Von einigen alten Kriegern hörteich versichern, daß seine L'ibcompagnie von hundertMann , die er hielt, die schönste gewesen sei), die manje gesehen habe, seit djeß eingefuhrt war. Dies warman damahls allgemeine Meynung. Denn da jedernach Gunst und Ehre pennt: so ließen sich alle jungenLeute aus Pen größten Hausern darunter cinschreiben,so wie auch die ältesten erfahrensten Krieger; so daß

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