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Zweyte Abtheilung, Zehnter Band (1795)
Entstehung
Seite
329
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und groß ünd vielvermögend auch sein eigenes Hausnoch größer und reicher gemacht haben; nach dem al«ten Sprichwort, daß es nur eines rochen Huts oderKrumm-Staabs bedürfe, um ein Haus groß zumachen. Allein der gute Mann that dieß nie, ent»weder aus einer besondern Gewissenhaftigkeit, oder ausirgend einem andern uns unbekannten Grund. Dennsonst bleibt cs doch immer eine sehr große Ehre für einHaus, sey es übrigens auch noch so groß, einen Kar«dinal unter sich zu zahlen.

So that also dieser wackre Mann der Kirche desheiligen Herrn St. Petrus kein Gelübde, sondern alledem Tempel deS MarS, indem er der Meynung war,daß seine Kinder alle hier besser dienen würden.

Man sagt, die Frau Connetablinn, welche dieAndacht selbst war, habe cs anders gewünscht; erhingegen war hierin entgegengesetzter Meynung, undihr zuwider. Diese vortreffliche Dame war, wieschon gesagt, Tochter des Qbcrhofmeisters Bastardsvon Savoyen.

Renatus, Bastard von Savoyen,G rand--Maitre von Frankreich,

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seine beyden Söhne.

i. Der Vater.

war ein sehr einsichtsvoller Cavalicr, der dem«^ mg Franz überall, wo er sich befand, sehr gutdiente, wie z.B» in der Schlacht der Schweitzer bey

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