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Zweyte Abtheilung, Zehnter Band (1795)
Entstehung
Seite
317
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ginn sagte: -,sie gehe sehr vergnügt und zufriedenmit dem König weg, so sehr, als sonst noch nie»Sie bringe ihrem Gemahl eine Antwort mit, mitwelcher ec zufrieden seyn könne."

Dieß alles währte jedoch nicht lange: denn ei-nige Zeit darauf wurde er wieder in den Krieg ver-wickelt und schlug sich zum zweytenmahl zu den Huge-notten, welche ihm aber nicht tr uen wollten, weil erschon einmahl abtrünnig von ihnen worden sey. Alleinder König von Navarra, der ihr Protectvr war, giengLiese Conföderation ein, und setzte sie auf einen festenFuß, indem er wohl sah, daß eS ein großer, gurerund sehr mächtiger Feldherr sey, welcher beträchtlicheMittel besaß, ihre Sache zu bauen und zu befestigen.

So war er also jetzt so enge verbunden mitdiesem König, daß er ihn nie anders, als seinen Va-ter nannte, ihn liebte und ehrte, so daß sie sich bisauf diese Stunde in dieser engen Verbindung erhielten,ohne sich je wieder zu trennen und ihr Schicksal treu-lich mit einander theilten. Daher machte ec ihm dennauch wegen solcher treu geleisteten Pflichten, Beystands,Freundschaft und gemeinschaftlicher Sache zu seinemConnetable und statt des VaterS zu seinem Gevatter;für dieß Haus Montmorency eine große Ehre,daß sechs und zwanzig oder sieben und zwanzig Jahrenach einander Vaccr und Sohn mit dieser großen Wür-de beehrt waren»

Es ist wahr, man kann sagen, wie ich auch wirk-lich von verschiedenen gehört habe, daß der Ämter ge-,treuer war, als der Sohn, indem jener nie die Waffengegen den Staat führte, wohl aber der Sohn. Auchführte der Vater zum Wahlspruch als Umschrift umseine Connetable. Degen das Wort: (d. h.

er verfehlt nicht!)

ES