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schöne Worte, eines tapfer« Feldherrn würdig, die auchdurch die That bestärkt wurden.
Einige Monate darauf wurde der Herr vonGuise ermordet, die Friedensunrerhandlungen nahmenihren Anfang und wurden betrieben. Da darf mandenn glauben, daß er seinem Neffen und der FrauPrinzeffmn, seiner Nichte, seinem Neffen dem Herrnd'<-luvelot (denn der Herr Admiral war nicht dabey)und andern, welche die Unterhandlung zu führen hatten,gar ernstlich anlag. Da er sie äußerst unbillig inihren Forderungen sah, so redete er ihnen so sehr zu,daß sie sich endlich billig finden ließen. Er fuhr fiesehr an, wie er denn überhaupt einer der größtenAnschnarcher war, und gar sehr zu poltern und anzu«fahren pflegte.
Hievon will ich als Beyspiel ein kleines Geschicht»chen erzählen. Als einst bcy der Belagerung vonRouen dir Königin« nach dem Fort Sauer Katharinagieng, und ihre Hoffräuleins bey sich hatte, begegneteder Herr Connctable, nachdem er ein Wort mit ihrgesprochen und Abschied von ihr genommen hatte, demFräulein von Limeul, einer der schönsten und geistreich»sten Damen am Hof, welche ebenfalls gern plauderteund witzig war. Er ritt zu ihr hin, begrüßte sic ummit ihr zu kosen, nannte sie seine Gebieterinn und hättesich gar zu gern mit ihr eingelaffen. Denn der wackreMann war kern Feind von einem Paar schönen Augenoder von der siebe, es sey in Worten oder Werken;denn er hatte in seiner Jugendzeit gar wacker mitge-macht, wovon ich aber hier nicht reden will.
Fräulein von Limeul, welche just diesen Tag nichtgut bey Laune war, machte nicht viel Umstände mit ihm;denn fie trug die Nase sehr hoch, wenn fie wollte. Sie
war