Druckschrift 
Zweyte Abtheilung, Zehnter Band (1795)
Entstehung
Seite
241
Einzelbild herunterladen
 

24r

wackre Greis that aber auch hier, was ein braver Feld«Herr nur thun kann. Er sah sein Treffen ganz durch,brechen, wurde zur Erde gestürzt, zerschellte sich einenArm und ein Bein und wurde sehr verwundet; end«.lich wurde er, nachdem er sich tapfer gewehrt hatte,gefangen genommen.

Ich crinnre mich, daß er am Abend vor derSchlacht starke Schmerzen von seiner Kolik und vomBlasenstein anszustehen hatte, und zu Mezieres imQuartier lag , welches Schloß nachher an den Herrnde la Tour, einen Bruder des Herrn von Perronkam. Er hatte damahls die ganze Nacht und der»ganzen Abend heftige Schmerzen, so daß man, da erimmer in der Senfte getragen werden mußte, nichtglaubte, ihn am folgenden Tag zu Pferd zu erblicken»Allein am andern Morgen früh da er wußte, daß derFeind sich zur Schlacht rüstete, steht er mukhig auf,steigt zu Pferd und kömmt geritten, so wie man aus-rückte; so daß jeder sich sehr verwunderte, wer ihnkurz zuvor noch so krank gesehen hatte. Indessen warendoch alle sehr erfreut, da sie diesen großmüchigen Greisso viel Muth beweisen und dem ganzen Heer ein soschönes Beyspiel eines pflichtmäffigen Verhaltens ge-ben sahen.

Ich crinnre mich von dieser Gelegenheit her noch<denn ich sah und hörte dieß alles selbst daß der Herevon Guise ihm entgegen ritt, ihm einen guten Mor-get wünschte, und sich nach seinem Befinden erkundigte,worauf ihm der Connetable ganz gewappnet, das Hauptausgenommen, antwortete:Wohl, mein Herr; sehnSie da die wahre Arzncy, die mich kurirt hat, dieSchlacht, die sich darbietct und zur Ehre Gottes undunsers Königs geliefert werden soll?« In der ThatA. penkwkrdigk- X B- Q schöne