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dert Jahren her, besonders Franz dem Ersten undHeinrich dem Zweyten, so viel zu verdanken hak, daßohne fle Frankreich langst von seinen Feinden, die ihmauflauerken , besonders von dem gierigen und herrsch«süchtigen Kaiser Karl gänzlich zerrüttet seyn würde,dieß französische Volk, sage ich, beweist sich so un-dankbar gegen deren Tochter Margaretha, die Einzigenoch übrige Prinzessin», des königlich . französischenHauses, daß leicht voraus zu sehen ist, daß ein göttli-ches Strafgericht über sie ausbrechen muß, indem vorGott nichts so verhaßt ist, als der Undank besondersgegen Könige und Königinnen, welche hinnieden anGottes statt sind, die ihn verstellen.
Und du, ungerechtes Glück, das du hierindeutlich zeigst, daß keine Person so sehr vom Himmelgeliebt und von der Natur begünstigt ist, die sich auchnur auf einen einzigen Tag deiner versichert haltenkönnte, du hast es wenig Ehre, diejenige so grausamzu beleidigen, welche so ganz vollkommen ist an Schön-heit, Sanftmuth, Tugend, Großmuth und Güte.
Dieß alles schrieb ich zur Zeit, als die Kriegeder Ligue in ihrer stärksten Flamme waren. Dächteich nicht noch bey einer "andern Gelegenheit auf diesegroße Königinn zu kommen, so würde ich gegenwär«tige ihr gewidmete Abhandlung noch so weit als mög-lich verlängern. Denn bey einem so vortrefflichen Ge-genstand hat man nicht zu befürchten, durch Weitläu-* figkeit lange Weile zu machen.
Indessen leben Sie, beste Fürstinn, leben Siedem Glück zum Trotz und Verdruß. Sir werden nieanders, als unsterblich seyn , auf Erden wie im Him-mel , wo Ihre vortrefflichen Tugenden Sie über alleerhöhen werden» Hätte die öffentliche Stimme oder
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