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seinem geliebten Sohn zur Gemahlin» zu geben, wel-cher seiner Settö sterblich in ste verliebt war. DieVermahlung wurde in der großen Kirche unddem Paliast von Paris feyerlich vollzogen, wobey dieseKöniginn noch hundertmahl schöner erschien, als eineHimmlische Gottheit, sowohl früh, als sie voll erhabnerMajestät zur Trauung ging, als Nachmittag, da siezum Ball spazierte, und endlich Abends, als sie mitbescheidenem Gang und angenommenem gleichgültigemWesen sich weghegab, um dem Gott Hymen ihre Ge-lübde darzubringen. Am ganzen Hof und in derganzen großen Stadt war nur eine Stimme, öker-g üetlich sey der Fürst, der sich mit dieser Fürstin ver-bi >de, und wenn das Königreich Schottland eineSachescy, welche Werth habe, so scy doch diese Königin»«llemahl noch mehr werth: denn wenn sie auch wederSceptcr nochKronc hätte, so scy schon ihre bloße Personan sich und ihre göttliche Schönheit einem ganzenKönigreich gleich zu schätzen, da sie aber dabcy nochDazu schon Königinn fty, so bringe sie Frankreich undihrem Gemahl doppeltes Glück und Vermögen zurMikgsbe.
So sprach die Welt von ihr. So wurde sie.Die Königinn Dauphine, und der König ihr GemahlDauphin genannt, und beyde lebten in großer siehe undvortrefflicher Eintracht mit einander.
Als hierauf jener große König starb, gelangtensie auf den französischen Thron und wurden beyde Königund Königin» von zwey großen Königreichen, beydeglücklich und überglücklich, wenn der König Franz ihrGemahl nur nicht durch den Tod hingerast und ste dadurchim schönsten Frühling ihrer Jahre z»r Wittwe ge-macht worden wäre, nachdem sie ihre siebe, Wonne
und