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Belley und den Herrn von Maison-Fleur, die auchsehr schöne Gedichte und Elegien auf sie gemacht haben,besonders auf ihre Abreise aus Frankreich, welche ichsie in Frankreich sowohl als in Schottland mit Thränenin den Augen und Seufzen im Herzen oft selbst lesensah.
Sie gab sich auch selbst mit der Poeste ab undmachte Verse, wovon ich einige sehr schöne und gutgerathcne gesehen habe, welche keineswegs denen glichen,die man ihr aufoürdete, auf die liebe des Grafen vonBouthcville gemacht zu haben. Denn diese sind zugrob und zu unfein, als daß sie von ihr ftp könnten.Der Herr von Ronsard war hierin ebenfalls meinerMeinung, als wir einst mit einander davon sprachenund sie lasen. Sie machte wohl schönere und artigereund zwar sehr schnell, wie ich dies oft gesehen habe,daß sie sich in ihr Cabinct zurückzog, und gleich daraufwieder heraus kam und uns, einigen honetten CavalierS,die da waren, welche zeigte.
Ueberdieß schrieb sie auch sehr gut in Prosa, be-sonders in Briefen, die ich von ihr gesehen habe, unddie sehr fließend und in einem hohen Styl geschriebenwaren. Sprach sie aber mit jemand vertraulich , sokonnte sie sehr sanft, gefällig, leicht und angenehm spre-chen. Sie hatte dabey eine gewisse Majestät, die miteiner schr anständigen und sttksamen Vertraulichkeit,besonders aber mit »einer sehr feinen Anmuth ver-mischt war. Selbst ihre Muttersprache, die an sichsehr bäurisch, barbarisch, unangenehm und häßlichklingt, sprach sie mit solcher Anmuth und wußte sie sozu modeln, daß sie in ihrem Munde, vbschyn sonstKey niemand, schr schön und angenehm zu hörenwar.
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