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Zweyte Abtheilung, Zehnter Band (1795)
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Vorrede.

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dern und am Ende hinzuschen: daß sie einekluge Frau und achte gute Ehristinn gewesensey. Von manchem Priester, Mönchen undGeistlichen erzählt er mehr als lustrge Ge--schlchrchen und schließt mir der Versicherung:daß der Mann sehr regelmäßig und zur Ehreseines Standes sich betragen habe."

Anquetil löst sich dieses Rathsel derBranromeschm Wwerspüche, durch die Ver-muthung, daß derselbe entweder sich über seineZeitgenossen (und dann wohl auch über seineLeser) insgeheim habe lustig machen wollen,oder daß er selbst als Höfling ohne Grundsätzeund Festigkeit im Urtheil, Laster und Tugen-den miteinander verwechselt habe. Wir tretenin gewisser Rücksicht der letzteren Deutung bey.Bramonw urtheilte, wie dle Großen, deren un-terlhanigster Verehrer er war, damahls an dernHofe pon Frankreich und Spanien ihm unddem Volke vorurtheilten. Auf gewissen Stu,fen war und ist, was noch irgend mit einemguten Anstand geschieht, bloß unter den Ga-lanterien; auf noch höheren Stufen darf selbstder Schleyer jenes willkührlichen Anstandsmeist wegfallen. Sollen denn die Götter derErde durch gar nichts mehr beweisen dürfen,daß sie auch noch Menschen sind! Zu andernStunden ist man desto devoter, setzt sich mitdem Beichtvater auf einen schicklichen Fuß,stiftet Benesmen und Klöster; oder man gedie>

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