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8 : Abth. 1, Bd. 8 (1895) Der Fall Wagner [u.a.]
Entstehung
Seite
341
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2Q.

Freund Yorik, Muth!

Und wenn dich dein Gedanke quält,

Wie jetzt er thut,

Heiss das nichtGott! Denn, weit gefehlt,Es ist ja nur dein eigen Kind,

Dein Fleisch und Blut,

Was dich da drangsalirt und quält,

Dein kleiner Schelm und Thunicht-gut!

Sieh zu, wie ihm die Ruthe thut!

Und kurz, Freund Yorik! Lass die düstrePhilosophie und dass ich hierNoch einen Spruch als MedizinUnd Haus-Recept ins Ohr dir flüstre

Mein Mittel gegen solchen spieen:Wer seinenGott liebt, züchtigt ihn.

30 .

Entschluss.

Will weise sein, weils mir gefälltUnd nicht auf fremden Ruf.

Ich lobe Gott, weil Gott die WeltSo dumm als möglich schuf.

Und wenn ich selber meine BahnSo krumm als möglich lauf

Der Weiseste fieng damit an,

Der Narr hört damit auf.