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8 : Abth. 1, Bd. 8 (1895) Der Fall Wagner [u.a.]
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Zufall bin die Deutschen haben keine Finger für uns,sie haben überhaupt keine Finger, sie haben bloss Tatzen).Gar nicht zu reden von Heinrich Heine ladorableHeine sagt man in Paris, der den tieferen und seelen-volleren Lyrikern Frankreichs längst in Fleisch und Blutübergegangen ist. AVas wüsste deutsches Hornvieh mitden delicatesscs einer solchen Natur anzufangen! AVasendlich Richard AVagner an geht: so greift man mitHänden, nicht vielleicht mit Fäusten, dass Paris dereigentliche Boden für AA^agner ist: je mehr sich diefranzösische Musik nach den Bedürfnissen deräme mo-derne gestaltet, um so mehr wird sie wagnerisiren,sie thut es schon jetzt genug. Man darf sich hierübernicht durch AVagner selber irre führen lassen es wareine wirkliche Schlechtigkeit AVagners, Paris 1871 in seinerAgonie zu verhöhnen ... In Deutschland ist AVagnertrotzdem bloss ein Missverständniss: wer wäre unfähiger,Etwas von AVagner zu verstehn, als zum Beispielder junge Kaiser? Die Thatsache bleibt für jedenKenner der europäischen Cultur-Bewegung nichtsdesto-weniger gewiss, dass die Hranzösische Romantik undRichard Wagner aufs Engste zu einander gehören. Alle-sammt beherrscht von der Litteratur bis in ihre Augenund Ohren die ersten Künstler Europas von welt-litterarischer Bildung, meistens sogar selberSchreibende, Dichtende, Vermittler und Vermischer de rSinne und Küns te, allesammt Fanatiker des Ausdrucks,grosse Entdecker im Reiche des Erhabenen, auch desblässlichen und Grässlichen, noch grössere Entdecker imEffekte, in der Schaustellung, in der Kunst der Schau-läden, allesammt Talente weit über ihr Genie hinaus,AGrtuosen durch und durch, mit unheimlichen Zugängenzu Allem, was verführt, lockt, zwingt, umwirft, geborne