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älteren Ohre als rhythmische Paradoxie und Lästerungklingt. Aus einer Nachahmung, aus einer Plerrschafteines solchen Geschmacks entstünde eine Gefahr für dieMusik, wie sie grösser gar nicht gedacht werden kann— die vollkommne Entartung des rhythmischen Gefühls,das Chaos an Stelle des Rhythmus . . . Die Gefahrkommt auf die Spitze, wenn sich eine solche Musik immerenger an eine ganz naturalistische, durch kein Gesetz derPlastik beherrschte Schauspielerei und Gebärdenkunstanlehnt, die Wirkung will, nichts mehr . . . Dasespressivo um jeden Preis und die Musik im Dienstej inder Sklaverei der Attitüde — das ist das Ende . . .
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Wie? wäre es wirklich die erste Tugend eines Vor-trags, wie es die Vortragskünstler der Musik jetzt zuglauben scheinen, unter allen Umständen ein hautreliefzu erreichen, das nicht mehr zu überbieten ist? Ist dies,zum Beispiel auf Mozart an gewendet, nicht die eigent-liche Sünde wider den Geist Mozarts, den heiteren,schwärmerischen, zärtlichen, verliebten Geist Mozarts,der zum Glück kein Deutscher war, und dessen Ernstein gütiger, ein goldener Ernst ist und nicht der Ernsteines deutschen Biedermanns . . . Geschweige denn derErnst des „steinernen Gastes“ . . . Aber ihr meint, alleMusik sei Musik des „steinernen Gastes“, — alle Musikmüsse- aus der Wand hervorspringen und den ILörer bisin seine Gedärme hinein schütteln? ... So erst wirkedie Musik! — Auf wen wird da gewirkt? Auf Etwas,worauf ein vornehmer Künstler niemals wirken soll, —auf die Masse! auf die Unreifen! auf die Blasirten! aufdie Krankhaften! auf die Idioten! auf Wagnerianer! . . .