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so folgen daraus Laster und Luxus (das heisst das Be-dürfniss nach immer stärkeren und häufigeren Reizen,wie sie jede erschöpfte Natur kennt). Dieser junge Mannwird frühzeitig blass und welk. Seine Freunde sagen:daran ist die und die Krankheit schuld. Ich sage: dasser krank wurde, dass er der Krankheit nicht widerstand,war bereits die Folge eines verarmten Lebens, einerhereditären Erschöpfung. Der Zeitungsleser sagt: diesePartei richtet sich mit einem solchen Fehler zu Grunde.Meine höhere Politik sagt: eine Partei, die solche Fehlermacht, ist am Ende — sie hat ihre Instinkt-Sicherheitnicht mehr. Jeder Fehler in jedem Sinne ist die Folgevon Instinkt-Entartung, von Disgregation des Willens:man definirt beinahe damit das Schlechte. Alles Guteist Instinkt — und, folglich, leicht, nothwendig, frei. DieMühsal ist ein Einwand, der Gott ist typisch vom Pleldenunterschieden (in meiner Sprache: die leichten Füssedas erste Attribut der Göttlichkeit).
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Irrt hum einer falschen Ursächlichkeit. —Man hat zu allen Zeiten geglaubt, zu wissen, was eineUrsache ist: aber woher nahmen wir unser Wissen,genauer, unsren Glauben, hier zu wissen ? Aus demBereich der berühmten „inneren Thatsachen“, von denenbisher keine sich als thatsächlich erwiesen hat. Wirglaubten uns selbst im Akt des Willens ursächlich; wirmeinten da wenigstens die Ursächlichkeit auf der Thatzu ertappen. Man zweifelte insgleichen nicht daran,dass alle antecedentia einer Handlung, ihre Ursachen, imBewusstsein zu suchen seien und darin sich wiederfänden,wenn man sie suche — als „Motive“: man wäre ja sonst