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8 : Abth. 1, Bd. 8 (1895) Der Fall Wagner [u.a.]
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mehr, eine Nothwendigkeit mehr für Alles, was kommtund sein wird. Zu ihm sagenändere dich heisst ver-langen, dass Alles sich ändert, sogar rückwärts noch . . .Und wirklich, es gab consequente Moralisten, sie wolltenden Menschen anders, nämlich tugendhaft, sie wolltenihn nach ihrem Bilde, nämlich als Mucker: dazu ver-neinten sie die Welt! Keine kleine Tollheit! Keinebescheidne Art der Unbescheidenheit! . . . Die Moral,insofern sie verurtheilt, an sich, nicht aus Hinsichten,Rücksichten, Absichten des Lebens, ist ein spezifischerIrrthum, mit dem man kein Mitleiden haben soll, eineDegenerirten - Idiosynkrasie, die unsäglich vielSchaden gestiftet hat! .. . Wir Anderen, wir Immoralisten,haben umgekehrt unser Herz weit gemacht für alle ArtVerstehn, Begreifen, Gutheissen. Wir verneinen nichtleicht, wir suchen unsre Ehre darin, Bejahende zu sein.Immer mehr ist uns das Auge für jene Ökonomie auf-gegangen, welche alles Das noch braucht und auszunützenweiss, was der heilige Aberwitz des Priesters, der kran-ken Vernunft im Priester verwirft, für jene Ökonomie imGesetz des Lebens, die selbst aus der widerlichen Speciesdes Muckers, des Priesters, des Tugendhaften ihren Vor-theil zieht, welchen Vortheil? Aber wir selbst,wir Immoralisten sind hier die Antwort . . .