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8 : Abth. 1, Bd. 8 (1895) Der Fall Wagner [u.a.]
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Selbst Mozarts Verhältniss zur Musik Wagner hat esuns zum Trost gesagt! war im Grunde frivol . . .Lassen wir niemals zu, dass die Musikzur Erholungdiene; dass sieerheitere; dass sieVergnügen mache.Machen wir nie Vergnügen! wir sind verloren,wenn man von der Kunst wieder he don is tisch denkt. . .Das ist schlechtes achtzehntes Jahrhundert . . . Nichtsdagegen dürfte räthlicher sein, bei Seite gesagt, als eineDosis Muckerthum, sit venia verbo. Das giebtWürde. Und wählen wir die Stunde, wo es sichschickt, schwarz zu blicken, öffentlich zu seufzen, christlichzu seufzen, das grosse christliche Mitleiden zur Schau zustellen.Der Mensch ist verderbt: wer erlöst ihn? waserlöst ihn? Antworten wir nicht. Seien wir vor-sichtig. Bekämpfen wir unsern Ehrgeiz, welcher Re-ligionen stiften möchte. Aber Niemand darf zweifeln,dass wir ihn erlösen, dass unsre Musik allein erlöst. ..(Wagners AufsatzReligion und Kunst.)

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Genug! Genug! Man wird, fürchte ich, zu deutlichnur unter meinen heitern Strichen die sinistre Wirklich-keit wiedererkannt haben das Bild eines Verfalls derKunst, eines Verfalls auch der Künstler. Der letztere,ein Charakter-Verfall, käme vielleicht mit dieser Formelzu einem vorläufigen Ausdruck: der Musiker wird jetztzum Schauspieler, seine Kunst entwickelt sich immermehr als ein Talent zu lügen. Ich werde eine Gelegen-heit haben (in einem Capitel meines Hauptwerks, das denTitel führtrT.Zur Physiologie der Kunst), ~äes Näherenzu zeigen, wie diese Gesammtverwandlung der Kunstins Schauspielerische eben so bestimmt ein Ausdruck