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8 : Abth. 1, Bd. 8 (1895) Der Fall Wagner [u.a.]
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aber so, dass er, mit Klugheit, zugleich die Partei derhöheren Jungfrau nimmt. Goethe wird gerettet: ein Gebetrettet ihn, eine höhere Jung'frau zieht ihn hinan . . .

Was Goethe über Wagner gedacht haben würde? Goethe hat sich einmal die Frage vorgeleg-t, was dieGefahr sei, die über allen Romantikern schwebe: dasRomantikerWerhängniss. Seine Antwort ist:am Wieder-käuen sittlicher und religiöser Absurditäten zu ersticken.

Kürzer: Parsifal -Der Philosoph macht dazu noch

einen Epilog. 1-Ieiligkeit das Letzte vielleicht, wasVolle und Weib von höheren Werthen noch zu Gesichtbekommt, der Horizont des Ideals für Alles, was vonNatur myops ist. Unter Philosophen aber, wie jederHorizont, ein blosses Nichtverständniss, eine Art Thor-schluss vor dem, wo ihre Welt erst beginnt, ihreGefahr, ihr Ideal, ihre Wünschbarkeit . . . Höflichergesagt: la Philosophie ne suffit pas au grand nombre.II lui faut la saintete.

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Ich erzähle noch die Geschichte desRings. Siegehört hierher. Auch sie ist eine Erlösungsgeschichte:nur dass dies Mal Wagner es ist, der erlöst wird.Wagner hat, sein halbes Leben lang, an die Revolutiongeglaubt, wie nur irgend ein Franzose an sie geglaubthat. Er suchte nach ihr in der Runenschrift des Mythus,er glaubte in Siegfried den typischen Revolutionär zufinden.Woher stammt alles Unheil in der Welt?fragte sich Wagner. Vonalten Verträgen: antworteteer, gleich allen Revolutions-Ideologen. Auf deutsch:von Sitten, Gesetzen, Moralen, Institutionen, von Alledem,worauf die alte Welt, die alte Gesellschaft ruht.AVieschafft man das Unheil aus der Welt? AVie schafft man