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8 : Abth. 1, Bd. 8 (1895) Der Fall Wagner [u.a.]
Entstehung
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VORWORT.

Ich mache mir eine kleine Erleichterung. Es istnicht nur die reine Bosheit, wenn ich in dieser SchriftBizet auf Kosten Wagners lobe. Ich bringe unter vielenSpässen eine Sache vor, mit der nicht zu spassen ist.Wagnern den Rücken zu kehren, war für mich einSchicksal; irgend Etwas nachher wieder gern zu haben,ein Sieg. Niemand war vielleicht gefährlicher mit derWagnerei verwachsen, Niemand hat sich härter gegensie gewehrt, Niemand sich mehr gefreut, von ihr los zusein. Eine lange Geschichte! Will man ein Wortdafür? AVenn ich Moralist wäre, wer weiss, wie ichsnennen würde! Vielleicht Selbstüberwindung.Aber der Philosoph liebt die Moralisten nicht ... er liebtauch die schönen Worte nicht . . .

Was verlangt ein Philosoph am ersten und letztenvon sich? Seine Zeit in sich zu überwinden,zeitlos zuverden. Womit also hat er seinen härtesten Strauss zu>estehn? Mit dem, worin gerade er das Kind seiner'.eit ist. Wohlan! Ich bin so gut wie AVagner das Kinddieser Zeit, will sagen ein decadent: nur dass ich dasbegriff, nur dass ich mich dagegen wehrte. Der Philosophin mir wehrte sich dagegen.

AVas mich am tiefsten beschäftigt hat, das ist in derThat das Problem der decadence, ich habe Gründe

Nietzsche, AVerke Band VIII.

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