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Nietzsche-Register : alphabetisch-systematische Übersicht zu Nietzsches Werken nach Begriffen, Kernsätzen und Namen
Entstehung
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423
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Witz Wohlwollen

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Wissenschaft möglichst schnell vernichtet I, 345 Die Schädlichkeitder Wissenschaft für die Gelehrten selbst I, 395 Die Selbstsucht derWissenschaft ist der Erzeugung des Genius hinderlich I, 453 h Dertheoretisch-wissenschaftliche Mensch muß sich in Deutschland auf Un-kosten der Reinheit seines Charakters durchsetzen I, 474 - Jedes reinwissenschaftliche Buch ist verurteilt, wirkungsarm zu sein III, 54Der entgeistigende Einfluß unsres jetzigen Wissenschaftsbetriebs VIII, 110

Ausnützung des Gelehrten im Dienste seiner Wissenschaft IX, 325

Barbarisierende Wirkungen der Wissenschaften X, 114 Die För-derung einer Wissenschaft auf Unkosten der Menschen ist die schäd-lichste Sache X, 413 Die Wissenschaft muß gefährlicher werdenXI, 170 Die Wissenschaft als ungeheure Gegenkraft gegen die Tiefeder Empfindungen XI, 234 Zu beweisen, daß die Konsequenzen derWissenschaft gefährlich sind, meine Aufgabe XIII, 53 Wissenschafteine gefährliche Sache XTV, 72 : Mißtrauen gegen die WissenschaftXIV, 366 Die Wissenschaft als untergrabend XVI, 86 Der wissen-schaftlicheAnschein XVI, 450.

Popularisierung der Wissenschaft: Der Mißbrauch des modernen Populari-sieren der Wissenschaft I, 345 h Die Wissenschaft kann nie popu-larisiert werden IX, 421.

Witz s. a. Humor: Die witzigsten Autoren erzeugen ein kaum merkbaresLächeln II, 182 Die Gelegenheit zu einem Witz über uns stimmteinen andern gut für uns II, 274 Der Witz ist das Epigramm aufden Tod eines Gefühls III, 109 Ihr Witz ist ein Doch- und Aber-witz VIII, 398.

Wohl: Das Wohl der meisten und das Wohl der wenigsten sind ent-gegengesetzte Wert-Gesichtspunkte VII, 338f.

Wohlgeratenheit: Ein wohlgeratener Mensch trägt die Ordnung, die erphysiologisch darstellt, in seine Beziehungen zu Menschen und Dingenhinein VIII, 92 Ein wohlgeratener Mensch ist aus einem Holze ge-schnitzt XV, 12 Dem Wohlgeratenen sei dies Buch geweiht

XVI, 361.

Wohltätigkeit: Der Wohltätige befriedigt ein Bedürfnis seines GemütsIV, 263 Wenn die kleine Wohltat nicht vergessen wird, so wird nochein Nagewurm daraus VI, 128 Die Wohltaten, die wir empfangen,sind bedenklich: man will Macht auf uns ausüben XIV, 96.

Wohlwollen: Wohlwollen hat mächtiger an der Kultur gebaut als Barm-herzigkeit und Aufopferung II, 70! Verdruß am Wohlwollen andererII, 279 Im Wohlwollen ist zu unterscheiden: der Aneignungstriebund der Unterwerfungstrieb V, 157! Die Schätzung des Wohlwollensist erst noch zu beweisen XII, 96 Im Wohlwollen ist verfeinerteBesitzlust XII, 101 Wohlwollen XII, 299 Die Intelligenz mußHerr sein über das Wohlwollen XIII, 212 Ist der Wohlwollendenützlich? XIII, 212 Wohlwollen auf erster Stufe: nicht-wehe-tun-wollen XIII, 212 Es liegt mehr Zynismus im Wohlwollen gegen michals Haß XV, 115 Die wohlwollenden Gesinnungen sind Zuständereicher Seelen XVI, 324.