Ursprung — Utilitarismus
373
— Ursache und Wirkung eine Art Übersetzung des Geschehens in dieSprache von unseren Erinnerungen XIII, 268 — Die „erste Ursache“ist ein Widerspruch XIII, 268 — Die Kenntnis der Ursachen einesDinges gibt keine Kenntnis des Dinges XIII, 279 — Die Kette der Ur-sachen ist uns verborgen XIV, 25 — Koordination - statt Ursache undWirkung XIV, 27 — Es gibt weder causae finales, noch efficientesXIV, 28 — Die wahre Welt der Ursachen ist uns verborgen XIV, 36 —In dem Phänomenalismus der „inneren Welt“ kehren wir die Chrono-logie von Ursache und Wirkung um XVI, 9 — Erscheinungen könnennicht „Ursachen“ sein XVI, 49 — Unsere Unart, eine abkürzende Formelals Ursache zu nehmen XVI, 50 — Kritik des Begriffs „Ursache“ XVI, 52
— Wir haben unser Willens-Gefühl, unser Freiheits-Gefühl, unser Ver-antwortlichkeits-Gefühl und unsere Absicht zu einem Tun in den Begriff„Ursache“ zusammengefaßt XVI, 52! — Es gibt weder Ursachen nochWirkungen XVI, 53 — Der Begriff „Ursache und Wirkung“ stammt auseiner Denkweise, die nur an Lebendiges glaubt XVI, 59 — Ursache undWirkung als Ausdeutung im Sinne eines Willens zur Macht XVI, 91 —Anstatt „Ursache und Wirkung“ der Kampf des Werdenden mit-einander XVI, 102 — Nicht „Ursache“ und „Wirkung“, sondern Kampfzweier an Macht ungleicher Elemente XVI, 110 — Der Begriff „causa“ist nur ein Ausdrucksmittel XVI, 119 — (s. a. Anhang).
Ursprung: Mit der Einsicht in den Ursprung nimmt die Bedeutungs-losigkeit des Ursprungs zu IV, 50.
Urteil: Alle Urteile über den Wert des Lebens sind unlogisch entwickeltII, 49 — Man wird falsch beurteilt n, 284 — Die Falschheit eines Ur-teils ist uns noch kein Einwand gegen ein Urteil VH, 12 — Die fal-schesten Urteile sind die synthetischen Urteile a priori VII, 12 — Kantfragte: wie sind synthetische Urteile a priori möglich? und antwortete:Vermöge eines Vermögens VII, 2of. — Synthetische Urteile a priori garnicht möglich, nur ist der Glaube an ihre Wahrheit nötig VII, 21 — DasUrteil ist etwas sehr Langsames im Vergleich zu der Tätigkeit derTriebe XI, 283 — Anerzogene Urteile XI, 293 — Wer in seinem Ur-teile über andere zu streng ist, den halte ich für schlecht XII, 301 —Es hat sich viel „Urteilen mit bestem Gewissen“ als unberechtigt er-geben XIII, 145 — Urteilen: das ist eine Empfindung bejahen, - d. h.eine Empfindung wiedererkennen XHI, 234 — Unsere gewohntesten Ur-teile haben die längste Vergangenheit XIV, 13 — In allem Urteilen einzugrundeliegendes Für-wahr-halten XIV, 22 — Daß es gleiche Dingegibt ist die Grundfiktion schon beim Urteil XTV, 33 — Man muß dar-über hinaus sein, sich zu ärgern Uber die Verurteilung durch kleineNaturen XIV, 93 — Das Urteilen ist unser ältester Glaube XVI, 42f. —Im Urteil steckt das Geständnis, einem „identischen Fall“ begegnet zusein XVI, 43 f.
Urteilskraft: Eine energische Urteilskraft, welche die Bande des Vor-urteils leicht zerreißt IX, 310.
Utilitarismus s. a. Nützlichkeit: „Utilitarisch“ IV, 222 — Utilitarierhaben so selten recht V, 114!. — Utilitarier, auch ihr liebt alles utile