Druckschrift 
Nietzsche-Register : alphabetisch-systematische Übersicht zu Nietzsches Werken nach Begriffen, Kernsätzen und Namen
Entstehung
Seite
224
Einzelbild herunterladen
 

224

Maß Materie

Man muß, um nicht fortwährend gekreuzt zu werden, seine Maskehaben XIV, 61.

Maß, Mäßigkeit, Mäßigung: Maß und Mitte III, 129 Selbstbeherrschungund Mäßigung und ihr letztes Motiv IV, 103 Mäßigkeit sieht sichselber als schön, erscheint jedoch häßlich im Auge des Unmäßigen

IV, 270 Das Maß ist uns fremd, unser Kitzel ist gerade der Kitzeldes Unendlichen VII, 179 Mäßigkeit der Griechen in ihrem sinn-lichen Aufwand X, 388 Die Mäßigung der Alten ist der menschlichenNatur gemäß XI, 95 Die Lehre von der Mäßigung eine Beobachtungder Natur XI, 263 Die griechische Abneigung gegen das Übermaßsehr vornehm XIV, 113 Die Barbaren zeigten, daß Maßhalten beiihnen nicht zu Hause XVI, 289 Das natürliche Wohlgefallen derästhetischen Natur am Maße XVI, 289 Lust am Maß XVI, 329.

Masse s. a. Menge: Die Massen sind erstens verschwimmende Kopiender großen Männer, zweitens Widerstand gegen die Großen, drittensWerkzeuge der Großen I, 367 Wenn die Massen zu wüten beginnen,tut man gut, stehenzubleiben III, 149 Man wird die Menge nichteher zum Hosiannarufen bringen, bis man auf einem Esel in die Stadteinreitet III, 153 Es kommt immer wieder die Stunde, wo die Masseihr Leben daranzusetzen bereit ist, um den höchsten Genuß der Machtsich zu schaffen IV, 178 Die Massen sind im Grunde bereit zurSklaverei V, 7 7 f. Es ist das Zeitalter der Massen VII, 205 DasJahrhundert der Masse VIII, 197 Die so unschöne und unphilo-sophische Masse IX, 15 Nicht Bildung der Masse kann unser Zielsein, sondern Bildung der Einzelnen IX, 357 Die höchsten Geniensind nicht das Produkt der Masse X, 109 Geschichte des Staates istGeschichte vom Egoismus der Massen X, 276 Die Masse ist geradeso gut und böse, wie die Gebildeten sind XI, 142 Es ist der Massen-instinkt, der auch in der Erkenntnis waltet XII, 44 Die Masse ver-achtet alles Gewöhnliche, Leichte, Kleine XII, 98 Der Masse dasLeben sehr erschweren durch die Forderungen strenger Tugenden XII, 273

Die Masse muß man zu ihrer Vernunft zwingen XU, 273 Dergemeinen Masse zur Herrschaft zu verhelfen, ist das einzige Mittel, siezu veredeln XIII, 212 Die Masse geht mich wenig an, sondern dieersten Exemplare XIV, 72 Das demagogische Verlangen heutigerKünstler nach Aufregung derMassen XIV, 153Massen habenniemals Sinn gehabt für Vornehmheit, für Logik und für Schönheit

XIV, 154 Insofern die Masse herrscht, tyrannisiert sie die Ausnahmen

XV, 159 Das Zeitalter der größten Dummheit der Massen XV, 236

Das Christentum paßt sich an die Religionen der niederen Masse an

XV, 285 Auf die Not der Massen sehen mit ironischer Wehmut

XVI, 197 Über die Massen müssen wir so rücksichtlos denken wiedie Natur XVI, 197 Die Masse schafft nicht, geht nicht voran XVI,280.

Materie: Die Materie ist ein ebensolcher Irrtum wie der Gott der Eleaten

V, 149 Die materialistische Atomistik gehört zu den bestwiderlegtenDingen, die es gibt VII, 22 Materie sein heißt Erscheinung sein