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Maß — Materie
— Man muß, um nicht fortwährend gekreuzt zu werden, seine Maskehaben XIV, 61.
Maß, Mäßigkeit, Mäßigung: Maß und Mitte III, 129 — Selbstbeherrschungund Mäßigung und ihr letztes Motiv IV, 103 — Mäßigkeit sieht sichselber als schön, erscheint jedoch häßlich im Auge des Unmäßigen
IV, 270 — Das Maß ist uns fremd, unser Kitzel ist gerade der Kitzeldes Unendlichen VII, 179 — Mäßigkeit der Griechen in ihrem sinn-lichen Aufwand X, 388 — Die Mäßigung der Alten ist der menschlichenNatur gemäß XI, 95 — Die Lehre von der Mäßigung eine Beobachtungder Natur XI, 263 — Die griechische Abneigung gegen das Übermaßsehr vornehm XIV, 113 — Die Barbaren zeigten, daß Maßhalten beiihnen nicht zu Hause XVI, 289 — Das natürliche Wohlgefallen derästhetischen Natur am Maße XVI, 289 — Lust am Maß XVI, 329.
Masse s. a. Menge: Die Massen sind erstens verschwimmende Kopiender großen Männer, zweitens Widerstand gegen die Großen, drittensWerkzeuge der Großen I, 367 — Wenn die Massen zu wüten beginnen,tut man gut, stehenzubleiben III, 149 — Man wird die Menge nichteher zum Hosiannarufen bringen, bis man auf einem Esel in die Stadteinreitet III, 153 — Es kommt immer wieder die Stunde, wo die Masseihr Leben daranzusetzen bereit ist, um den höchsten Genuß der Machtsich zu schaffen IV, 178 — Die Massen sind im Grunde bereit zurSklaverei V, 7 7 f. — Es ist das Zeitalter der Massen VII, 205 — DasJahrhundert der Masse VIII, 197 — Die so unschöne und unphilo-sophische Masse IX, 15 — Nicht Bildung der Masse kann unser Zielsein, sondern Bildung der Einzelnen IX, 357 — Die höchsten Geniensind nicht das Produkt der Masse X, 109 — Geschichte des Staates istGeschichte vom Egoismus der Massen X, 276 — Die Masse ist geradeso gut und böse, wie die Gebildeten sind XI, 142 — Es ist der Massen-instinkt, der auch in der Erkenntnis waltet XII, 44 — Die Masse ver-achtet alles Gewöhnliche, Leichte, Kleine XII, 98 — Der Masse dasLeben sehr erschweren durch die Forderungen strenger Tugenden XII, 273
— Die Masse muß man zu ihrer Vernunft zwingen XU, 273 — Dergemeinen Masse zur Herrschaft zu verhelfen, ist das einzige Mittel, siezu veredeln XIII, 212 — Die Masse geht mich wenig an, sondern dieersten Exemplare XIV, 72 — Das demagogische Verlangen heutigerKünstler nach Aufregung der „Massen“ XIV, 153 — „Massen“ habenniemals Sinn gehabt für Vornehmheit, für Logik und für Schönheit
XIV, 154 — Insofern die Masse herrscht, tyrannisiert sie die Ausnahmen
XV, 159 — Das Zeitalter der größten Dummheit der Massen XV, 236
— Das Christentum paßt sich an die Religionen der niederen Masse an
XV, 285 — Auf die Not der Massen sehen mit ironischer Wehmut
XVI, 197 — Über die Massen müssen wir so rücksichtlos denken wiedie Natur XVI, 197 — Die Masse schafft nicht, geht nicht voran XVI,280.
Materie: Die Materie ist ein ebensolcher Irrtum wie der Gott der Eleaten
V, 149 — Die materialistische Atomistik gehört zu den bestwiderlegtenDingen, die es gibt VII, 22 — Materie sein heißt Erscheinung sein