Intuition — Irrtum
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„Ideal“ vielleicht die Konsequenz des einverleibten Stücks Interpre-tation XVI, 143 — Stoff, Atom, Schwere sind Interpretationen mitHilfe psychischer Fiktionen XVI, 154.
Intuition: Die intuitive Vorstellung X, 32 — Der vernünftige Menschund der intuitive Mensch X, 206 — „Intuitionen“ keine Erkenntnisse
XI, 165.
Journalist s. a. Literat, Schriftsteller, Zeitung: Der Journalist der pa-pierne Sklave des Tages I, 142 — Jene klebrige verbindende Schicht,die sich jetzt zwischen die Wissenschaften gelegt hat, die JournalistikIX, 326 — Jenes so häufig anzutreffende Bündnis der Wissenschaftmit der Journalistik IX, 343.
Ironie: Ironie als Merkmal der Entfremdung II, 278 — Ironie ist nur alspädagogisches Mittel am Platze, sonst ist sie Unart und verdirbt denCharakter n, 292 — Jeder, der geheimnisvoll von seinem Vorhabenspricht, stimmt seine Mitmenschen ironisch XI, 56.
Irrsinn: Der Irrsinn ist bei einzelnen etwas Seltenes, - bei Gruppen,Völkern die Regel VII, 107.
Irrtum — Philosophische Irrtümer: Der Glaube an Freiheit des Willensoder an Substanzen sind Irrtümer alles Organischen II, 36 — Gewöhn-lichste Irrschlüsse der Menschen II, 47 —Irrtümer der Philosophen habenihren Ausgangspunkte in der falschen Erklärung menschlicher HandlungenII, 60 — Alles, was Menschen mit Opfern an Glück verteidigt haben, istnichts als Irrtümer II, 75 — Die Grundirrtümer III, 198 — Irrtum wirdnicht zur Wahrheit, wenn man ihn unangenehm sagt III, 371 — Irrtümeran sich IV, 119 — Der Intellekt hat ungeheure Zeitstrecken hindurchnichts als Irrtümer erzeugt V, 149 — Die vier Irrtümer V, 155h —Der gefährlichste aller Irrtümer Platos Erfindung vom reinen Geiste undvom Guten an sich VII, 4 — Die Irrtümlichkeit der Welt ist dasSicherste und Festeste VII, 54 — Nichts hat bisher eine naivere Über-redungskraft gehabt, als der Irrtum vom Sein VIII, 80 — Die viergroßen Irrtümer VIII, 91 ff. — Irrtum einer falschen UrsächlichkeitVIII, 93f. — Irrtum der imaginären Ursachen VIII, 95 f. — Irrtum vomfreien Willen VIII, 99 — Der Irrtum hat die Dichter zu Dichtern ge-macht XI, 103 — Irrtümer strahlen noch lange ihren Glanz fort, nach-dem sie widerlegt sind XI, 161 — Der Irrtum ist die Basis der Er-kenntnis XI, 178 — Der Irrtum ist die Voraussetzung des Erkennens
XU, 24 — Das Großartige in der Natur, alle Empfindungen des Hohen,sind Nachwirkungen zahlloser uns einverleibter Irrtümer XII, 37 — Esgibt keine individuellen Wahrheiten, sondern lauter individuelle Irrtümer
XII, 128 — In der organischen Welt beginnt der Irrtum XIII, 69 —Unsere Welt als Schein, Irrtum XIII, 81 — Die Welt als IrrtumXIV, 311, 389 — Irrtum ist Feigheit XV, 3 —• Moral als Werkdes Irrtums XV, 339 — Die „Wahrheit“ verhängnisvoller als derIrrtum XV, 476 f. — Der Irrtum ist der kostspieligste Luxus
XV, 478 — Die Menschheit hat seit Jahrtausenden nur Irrtümer alsWahrheiten geheiligt XV, 480 — Wahrheit ist die Art von Irrtum,ohne welche eine bestimmte Art von lebendigen Wesen nicht leben