Druckschrift 
Nietzsche-Register : alphabetisch-systematische Übersicht zu Nietzsches Werken nach Begriffen, Kernsätzen und Namen
Entstehung
Seite
163
Einzelbild herunterladen
 

Jetztzeit Individuum

163

Jetztzeit s. a. Gegenwart, Heute, Zeitalter: Glück der Jetztzeit III, 99

Jetzt erwählen selbst Künstler den Geist der Unzufriedenheit alsdie Muse, welche sie begeistert XI, 343.

Illusion: Zerstören der Illusionen III, 360 Von Illusionen sich nichtbeherrschen lassen, das Gebot der Wissenschaft IX, 108 Naiv, zu glau-ben, daß wir je aus dem Meer der Illusion herauskommen könnten EX, 109

Scham: das Gefühl, unter dem Bann der Illusion zu stehen, obwohl wirsie durchschauen IX, 109 Man muß die Illusion wollen X, 119Wirleben nur durch Illusionen X, 126 Die isolierenden Illusionen X, 12 7

Die höchste Wohlfahrt der Menschen liegt in Illusionen X, 209Die Zerstörung einer Illusion ergibt noch keine Wahrheit, sondern einStück Unwissenheit mehr XUI, 138 Die Verehrung der Wahrheit schondie Folge einer Illusion XVI, 96 Wir wissen, daß die Zerstörung einerIllusion noch keine Wahrheit ergibt XVI, 96.

Immoralismus s. Moral.

Indien: Die indischen Heiligen stehen auf Zwischenstufe zwischen demchristlichen Heiligen und dem griechischen Philosophen II, 152! Reli-gion und Philosophie haben in Indien alle praktischen Instinkte aufgesaugtIX, 112 Der indische Hauch bleibt uns verwandt EX, 113 DerInder empfindet alles Handeln ist Leiden XIV, 111 Die indischeInschrift:Es gibt so viele Morgenröten, die noch nicht geleuchtethaben XV, 82.

Individuum, Individuation, Principium individuationis s. a. Einzelne:Individuation als apollinisches Kunstprinzip I, 2 2 f. Wo Gesetz der In-dividuation gebrochen ist, muß Naturwidrigkeit vorausgegangen sein I, 67

Alle Individuen als solche komisch und damit untragisch I, 73 Zu-stand der Individuation als Urgrund alles Leidens I, 74 In Individuum,das durch mehrere Kulturen geht, ist Kampf zusammengedrängt, der sichsonst zwischen zwei Generationen abspielt II, 2 51 Jahresringe der in-dividuellen Kultur II, 252f. Das Empörende an einer individuellenLebensart H, 365 Dem Individuum soll man keine Vorschriften überden Weg zum Glück geben IV, 102 Man will eine gründliche Um-bildung, ja Schwächung und Aufhebung des Individuums IV, 135Das Individuum ist am reifsten, wenn dieKultur am höchsten V, 65

Die Individuen, diese wahren An-und-für-Sichs, sorgen mehr für denAugenblick als ihre Gegensätze, die Herdenmenschen V, 66 DieZeiten der Korruption sind die, in welchen die Individuen vom Baumefallen V, 66 Das souveräne Individuum VII, 346 Das undefinier-bar Individuelle IX, 17 Individualismus der Neuzeit und der Gegen-satz im Altertum IX, 75 Wahn des Individuums EX, 101 Die In-dividuation nicht die Geburt des bewußten Geistes EX, 103 DieIndividuation ist für den Willen eine große Not IX, 170 Die In-dividuation ist Resultat des Leidens, nicht Ursache IX, 193 Das In-dividuum empirisch betrachtet ein Schritt zum Genius IX, 199 Wieist eine Einkehr in fremde Individualität möglich? EX, 208 DasIndividuum als Extrakt des Volkes IX, 243 Die Individuen im Alter-tum freier IX, 281 Leiden des agonalen Individuums IX, 288

11