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Nietzsche-Register : alphabetisch-systematische Übersicht zu Nietzsches Werken nach Begriffen, Kernsätzen und Namen
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Geist der Schwere Gelehrte

sein Geist ist in diesen Käfig eingefangen VIII, 397 Das Herz istes, das begeistert: und der Geist ist es, der beherzt macht XII, 307.Geist und Tugend: Ganz der Geist seiner Tugend sein VI, 17 Was istdas Schwerste, fragt der tragsame Geist VI, 3 3 ff. Wo Geist in Gleich-nissen reden will, ist der Ursprung der Tugend VI, 111 Überall, woder Geist heute streng ist, entbehrt er des Ideals VH, 480 Man mußrechtschaffen sein in geistigen Dingen bis zur Härte VIII, 213 GrößteErzeugnisse des Geistes haben einen bösen Hintergrund X, 346Nichts ist gefährlicher als das selbstgenugsameNabelbeschauen desGeistes XIII, 53 Die Selbstbespiegelung des Geistes XIII, 70 Ausder Selbstbespiegelung des Geistes ist noch nichts Gutes gewachsen

XIII, 251 Von der Habgier des Geistes XIV, 229 Unsere geistigeFeinheit wesentlich durch Gewissens-Vivisektion erreicht XV, 435Geist allein adelt nicht XVI, 329.

Pöbelgeist: Schwarmgeister sinds -, da fehlt es stets an Geist V, 23Manieren des Geistes, die vom Pöbel herkommen V, 214 Einst warder Geist Gott, dann wurde er zum Menschen und jetzt wird er garnoch Pöbel VI, 56 Alle Welt wird einer geistigen Sklaverei entgegen-gehen XII, 203 Mit dem Geiste selber habt ihr geschachert XII, 249

Den größten Ekel haben mir bisher die Schmarotzer des Geistesgemacht XIV, 229; XV, 198.

Verschiedenes: Anfeindung geistiger Richtungen III, 108 Rauben undSparen infolge von geistigen Bewegungen HI, 319 Der Büßer desGeistes VI, 3 71 ff Gegen Geist der priesterlichen Rache kommtanderer Geist kaum in Betracht VII, 312 Ein Areopag für die Justizdes Geistes IX, 424 Der anaxagorische Geist ist ein Künstler X, 87.Geist der Schwere s. Schwere.

Geistesgegenwart: Geistesgegenwart eine Fähigkeit zu lügen und zuheucheln XI, 272.

Geistlich: Die Kinder von Geistlichen: milde, halb sich verneinende Men-schen XI, 64.

Geistreich: Der Geistreiche entweder überschätzt oder unterschätzt n, 247

Der Geistreiche in geistloser Gesellschaft II, 277 Der Geistreichein der Gesellschaft H, 282 Geistreich und beschränkt IV, 284Symptom eines ungeheuren Genusses am Geiste im Zeitalter Ludwigs XIV.

XIV, 172.

Geiz: Unser Geiz beim Kaufen nimmt mit der Wohlfeilheit der Gegen-stände zu IV, 251 Geiz ist ein Affekt XH, 247.

Geld: Geld gibt jetzt am höchsten Machtgefühl und gutes Gewissen IV, 199

Das Brecheisen der Macht, viel Geld VI, 71 Geld und Wechslersoll man mit Handschuhen angreifen XH, 345.

Gelehrte Wesen des Gelehrten: Ein großer Gelehrter kann zugleichgroßer Flachkopf sein I, 337 Der Gelehrte als verwickeltes Geflechtverschiedener Antriebe und Reize I, 454ff Eigenheiten der Gelehrten:Biederkeit, Scharfsichtigkeit in der Nähe und Kurzsichtigkeit für dieFeme, Nüchternheit, Armut an Gefühl, Bescheidenheit, Treue gegenLehrer, Fortlaufen auf vorgeschriebener Bahn, Flucht vor Langerweile,