Druckschrift 
Nietzsche-Register : alphabetisch-systematische Übersicht zu Nietzsches Werken nach Begriffen, Kernsätzen und Namen
Entstehung
Seite
79
Einzelbild herunterladen
 

Erklärung Erlebnis

79

über den Kampf von Kunst und Erkenntnis X, 109 Wenn doch dieKünstler wüßten, was für Phantasie jede größere Erkenntnis zur Vor-aussetzung hat XI, 167 Dichter haben in Dingen der Erkenntnisimmer unrecht XI, 331 Der Dichter läßt den erkennenwollendenTrieb spielen, der Musiker läßt ihn ausruhen XI, 337 Befreiung derKunst als Abweisung der unbedingten Erkenntnis XIV, 259 DieKunst als die Erlösung des Erkennenden XVI, 272.

Erkenntnis und Glaube: In betreff der Erkenntnis vielleicht die nützlichsteErrungenschaft: daß der Glaube an die unsterbliche Seele aufgegebenist IV, 330 WirErkennenden sind mißtrauisch gegen alle ArtGläubige VII, 467 Das Erkennen für Wohl des Menschen nicht dieBedeutung wie das Glauben X, 103 Sehen und doch nicht glauben -ist die erste Tugend des Erkennenden XII, 241 Wir haben demGlauben an die Erkennbarkeit der Dinge ebensosehr wie dem Glaubenan die Erkenntnis abgeschworen XIII, 23 Wir wollen gar nichter-kennen, sondern nicht im Glauben gestört werden, daß wir bereitswissen XXV, 25 Das WortÜberzeugung,Glaube, das sind allesdie ungünstigsten Zustände für die Erkenntnis XV, 481 Gesetztalles ist Werden, so ist Erkenntnis nur möglich auf Grund des Glaubensan Sein XVI, 31.

Wirkung der Erkenntnis: Wirkung der Erkenntnis könnte ein von Affektenreines Leben sein II, 52 Barbarisierende Wirkung der Erkenntnis

X, 178.

Wert der Erkenntnis: Die Kraft der Erkenntnisse liegt nicht in ihremGrade von Wahrheit, sondern in ihrem Alter ihrer Einverleibtheit V,150 Objektiver Wert der Erkenntnis X, 160 Frage nach demWerte der Erkenntnis behandeln wie ein kalter Engel X, 177 Mytho-logie, daß Erkenntnis immer das, was der Menschheit am nützlichstensei, erkennen werde XI, 170 Wert der Erkenntnis XII, 4 Nichtdie Resultate beweisen den großen Erkennenden XU, 17 Erkennenist Kampf der Werte XII, 251.

Erklärung: Art der gebundenen Geister, irgendeine Erklärung keinervorzuziehen XI, 23 Wir verachten alles, was sich erklären läßt XII,241 Erklärung ist der Ausdruck eines neuen Dinges vermittelst derZeichen von schon bekannten Dingen XIV, 47 Ausdeutung, nicht Er-klärung XIV, 328 Beschreibung, nicht Erklärung XIV, 331.

Erlebnis: Wer viel denkt, vergißt seine eigenen Erlebnisse II, 371Unsere Erlebnisse sind viel mehr das, was wir hineinlegen, als das, wasdarin liegt IV, 124 Wer uns nicht wohl will, sieht in unserem Er-lebnis einen Anlaß, uns zu verkleinern IV, 320 Unsern Erlebnissenso streng ins Auge sehen, wie einem wissenschaftlichen Versuche V, 243 An einem kleinen Erlebnis zugrunde gehen VI, 18 Hat manCharakter, so hat man auch sein typisches Erlebnis VII, 94 Fürchter-liche Erlebnisse geben zu raten, ob der, welcher sie erlebt, nicht etwasFürchterliches ist VII, 97 Die lehrreichsten Erlebnisse sind die all-täglichen IX, 401 Bei tiefen Menschen dauern alle Erlebnisse langeXII, 292 Auch zum Verdauen eines Erlebnisses gehört Faulheit