Erklärung — Erlebnis
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über den Kampf von Kunst und Erkenntnis X, 109 — Wenn doch dieKünstler wüßten, was für Phantasie jede größere Erkenntnis zur Vor-aussetzung hat XI, 167 — Dichter haben in Dingen der Erkenntnisimmer unrecht XI, 331 — Der Dichter läßt den erkennenwollendenTrieb spielen, der Musiker läßt ihn ausruhen XI, 337 — Befreiung derKunst als Abweisung der unbedingten Erkenntnis XIV, 259 — DieKunst als die Erlösung des Erkennenden XVI, 272.
Erkenntnis und Glaube: In betreff der Erkenntnis vielleicht die nützlichsteErrungenschaft: daß der Glaube an die unsterbliche Seele aufgegebenist IV, 330 — Wir „Erkennenden“ sind mißtrauisch gegen alle ArtGläubige VII, 467 — Das Erkennen für Wohl des Menschen nicht dieBedeutung wie das Glauben X, 103 — Sehen und doch nicht glauben -ist die erste Tugend des Erkennenden XII, 241 — Wir haben demGlauben an die Erkennbarkeit der Dinge ebensosehr wie dem Glaubenan die Erkenntnis abgeschworen XIII, 23 — Wir wollen gar nicht „er-kennen“, sondern nicht im Glauben gestört werden, daß wir bereitswissen XXV, 25 — Das Wort „Überzeugung“, „Glaube“, das sind allesdie ungünstigsten Zustände für die Erkenntnis XV, 481 — Gesetztalles ist Werden, so ist Erkenntnis nur möglich auf Grund des Glaubensan Sein XVI, 31.
Wirkung der Erkenntnis: Wirkung der Erkenntnis könnte ein von Affektenreines Leben sein II, 52 ■— Barbarisierende Wirkung der Erkenntnis
X, 178.
Wert der Erkenntnis: Die Kraft der Erkenntnisse liegt nicht in ihremGrade von Wahrheit, sondern in ihrem Alter ihrer Einverleibtheit V,150 — Objektiver Wert der Erkenntnis X, 160 — Frage nach demWerte der Erkenntnis behandeln wie ein kalter Engel X, 177 — Mytho-logie, daß Erkenntnis immer das, was der Menschheit am nützlichstensei, erkennen werde XI, 170 — Wert der Erkenntnis XII, 4 — Nichtdie Resultate beweisen den großen Erkennenden XU, 17 — Erkennenist Kampf der Werte XII, 251.
Erklärung: Art der gebundenen Geister, irgendeine Erklärung keinervorzuziehen XI, 23 — Wir verachten alles, was sich erklären läßt XII,241 — Erklärung ist der Ausdruck eines neuen Dinges vermittelst derZeichen von schon bekannten Dingen XIV, 47 — Ausdeutung, nicht Er-klärung XIV, 328 — Beschreibung, nicht Erklärung XIV, 331.
Erlebnis: Wer viel denkt, vergißt seine eigenen Erlebnisse II, 371 —Unsere Erlebnisse sind viel mehr das, was wir hineinlegen, als das, wasdarin liegt IV, 124 — Wer uns nicht wohl will, sieht in unserem Er-lebnis einen Anlaß, uns zu verkleinern IV, 320 — Unsern Erlebnissenso streng ins Auge sehen, wie einem wissenschaftlichen Versuche V, 243— An einem kleinen Erlebnis zugrunde gehen VI, 18 — Hat manCharakter, so hat man auch sein typisches Erlebnis VII, 94 — Fürchter-liche Erlebnisse geben zu raten, ob der, welcher sie erlebt, nicht etwasFürchterliches ist VII, 97 — Die lehrreichsten Erlebnisse sind die all-täglichen IX, 401 — Bei tiefen Menschen dauern alle Erlebnisse langeXII, 292 — Auch zum Verdauen eines Erlebnisses gehört Faulheit