78
Erkenntnis
V, 68 — Mephistopheles und Faust zwei moralische Vorurteile gegen denWert der Erkenntnis V, 187 — Es ist wahrscheinlich, daß viele Jahr-tausende die Erkenntnis mit dem schlechten Gewissen behaftet war V,227 — Die Erkenntnis um ihrer selbst willen ist letzter Fallstrick, dendie Moral legt VII, 93 — Jener mit Erkennen und Empfinden verbun-dene Hochmut X, 190 — Unsere Stellung zu den Dingen eine mora-lische, wenn wir sie wirklich erkennen wollen XI, 214 — Erkenntnisdie letzte Stufe der Moralität XII, 102 — Der höchste Mut des Er-kennenden XII, 244 — Dem Menschen der Erkenntnis soll man an-sehen, daß er die Moral „nicht nötig hat“ XII, 244 -— Die moralischenZustände nur Mittel der Erkenntnis XU, 265 — Der Wert der Tugen-den für den Erkennenden XIH, 42 — Keine schlimmere Gefahr füralle Erkenntnis, als jene Heuchelei, welche Moral heißt XIII, 203 —Jeder Schritt vorwärts in der Erkenntnis folgt aus der Härte gegen sichXV, 3 — Pietät gegen das, was sich in uns vorfindet, gehört zu demmoralischen Element im Erkennen XV, 438 — Die moralischen Wertein der Theorie der Erkenntnis selbst XVI, 7 3 f. — Wir Erkennenden -wie unmoralisch! XVT, 459.
Erkenntnistrieb, Erkenntnis und Triebe: Erkenntnis kann als Motive nurLust und Unlust bestehen lassen II, 52 — Erkennen nur ein gewissesVerhalten der Triebe zueinander V, 252!. — Dem Erkennenden heiligensich alle Triebe VI, 113 — Ich glaube nicht, daß ein Trieb zur Er-kenntnis der Vater der Philosophie ist VII, 14!. — Unsere Sinne lernenes spät, feine, treue, vorsichtige Organe der Erkenntnis zu sein VH, 12 2 f. —Nicht durch Steigerung der erkennenden Bildung wird ein Organismus stark,vielmehr schwach IX, 75 — Erkenntnistrieb ohne Auswahl steht gleichdem wahllosen Geschlechtstrieb X, in — Der maßlose Erkenntnistriebein Zeichen, daß das Leben alt geworden ist X, 112 — Ein wählerischerErkenntnistrieb, d. h. Philosophie X, 113 — Bändigung des Erkenntnis-triebes X, 118, 122 — Das eigentliche Material alles Erkennens sinddie allerzartesten Lust- und Unlustempfindungen X, 137 — Der Triebder Erkenntnis ist noch jung XI, 169 — Selbst zum Erkennen braucheich alle meine Triebe, die guten wie die bösen XH, 86 — Auch derErkenntnistrieb ist ein höherer Eigentumstrieb XII, 107 — Verhängnis-volle Unterscheidung, wie als ob es einen eignen Erkenntnistrieb gäbeXV, 447 — Der sogenannte Erkenntnistrieb zurückzuführen auf einenÜberwältigungstrieb XV, 448 — Das Recht auf den großen Affekt -für den Erkennenden zurückzugewinnen XVI, 99.
Erkenntnis als Ernährungstrieb: Der Erkenntnisapparat als Mittel des Er-nährungsapparates XIV, 28 — „Erkenntnis“ nur ein Mittel der Ernäh-rung XIV, 51.
Erkemitnis und Grausamkeit: Schon in jedem Erkennenwollen ist einTropfen Grausamkeit VH, 187 — Erkennen wollte ich: grausam mußteich sein XH, 254 — Der Erkennende muß einer verfeinerten Grausam-keit fähig sein XIH, 43.
Erkenntnis und Kunst: Tragische Erkenntnis braucht als Heilmittel dieKunst I, 108 — Erkenntnis und Schönheit IV, 359f. — Betrachtungen