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Nietzsche-Register : alphabetisch-systematische Übersicht zu Nietzsches Werken nach Begriffen, Kernsätzen und Namen
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Erkenntnis

V, 68 Mephistopheles und Faust zwei moralische Vorurteile gegen denWert der Erkenntnis V, 187 Es ist wahrscheinlich, daß viele Jahr-tausende die Erkenntnis mit dem schlechten Gewissen behaftet war V,227 Die Erkenntnis um ihrer selbst willen ist letzter Fallstrick, dendie Moral legt VII, 93 Jener mit Erkennen und Empfinden verbun-dene Hochmut X, 190 Unsere Stellung zu den Dingen eine mora-lische, wenn wir sie wirklich erkennen wollen XI, 214 Erkenntnisdie letzte Stufe der Moralität XII, 102 Der höchste Mut des Er-kennenden XII, 244 Dem Menschen der Erkenntnis soll man an-sehen, daß er die Moralnicht nötig hat XII, 244 - Die moralischenZustände nur Mittel der Erkenntnis XU, 265 Der Wert der Tugen-den für den Erkennenden XIH, 42 Keine schlimmere Gefahr füralle Erkenntnis, als jene Heuchelei, welche Moral heißt XIII, 203Jeder Schritt vorwärts in der Erkenntnis folgt aus der Härte gegen sichXV, 3 Pietät gegen das, was sich in uns vorfindet, gehört zu demmoralischen Element im Erkennen XV, 438 Die moralischen Wertein der Theorie der Erkenntnis selbst XVI, 7 3 f. Wir Erkennenden -wie unmoralisch! XVT, 459.

Erkenntnistrieb, Erkenntnis und Triebe: Erkenntnis kann als Motive nurLust und Unlust bestehen lassen II, 52 Erkennen nur ein gewissesVerhalten der Triebe zueinander V, 252!. Dem Erkennenden heiligensich alle Triebe VI, 113 Ich glaube nicht, daß ein Trieb zur Er-kenntnis der Vater der Philosophie ist VII, 14!. Unsere Sinne lernenes spät, feine, treue, vorsichtige Organe der Erkenntnis zu sein VH, 12 2 f.Nicht durch Steigerung der erkennenden Bildung wird ein Organismus stark,vielmehr schwach IX, 75 Erkenntnistrieb ohne Auswahl steht gleichdem wahllosen Geschlechtstrieb X, in Der maßlose Erkenntnistriebein Zeichen, daß das Leben alt geworden ist X, 112 Ein wählerischerErkenntnistrieb, d. h. Philosophie X, 113 Bändigung des Erkenntnis-triebes X, 118, 122 Das eigentliche Material alles Erkennens sinddie allerzartesten Lust- und Unlustempfindungen X, 137 Der Triebder Erkenntnis ist noch jung XI, 169 Selbst zum Erkennen braucheich alle meine Triebe, die guten wie die bösen XH, 86 Auch derErkenntnistrieb ist ein höherer Eigentumstrieb XII, 107 Verhängnis-volle Unterscheidung, wie als ob es einen eignen Erkenntnistrieb gäbeXV, 447 Der sogenannte Erkenntnistrieb zurückzuführen auf einenÜberwältigungstrieb XV, 448 Das Recht auf den großen Affekt -für den Erkennenden zurückzugewinnen XVI, 99.

Erkenntnis als Ernährungstrieb: Der Erkenntnisapparat als Mittel des Er-nährungsapparates XIV, 28Erkenntnis nur ein Mittel der Ernäh-rung XIV, 51.

Erkemitnis und Grausamkeit: Schon in jedem Erkennenwollen ist einTropfen Grausamkeit VH, 187 Erkennen wollte ich: grausam mußteich sein XH, 254 Der Erkennende muß einer verfeinerten Grausam-keit fähig sein XIH, 43.

Erkenntnis und Kunst: Tragische Erkenntnis braucht als Heilmittel dieKunst I, 108 Erkenntnis und Schönheit IV, 359f. Betrachtungen