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18 : Abth. 3, Philologica ; Bd. 2 (1912) Unveröffentlichtes zur Litteraturgeschichte, Rhetorik und Rhythmik
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von wissen die Alten nichts, die vielfach über die desHexameters gehandelt haben. Wichtige Stelle bei Hephaestion[Schol. B p. 168 W.]: keine Andeutung, dass die Thesis eineverlängernde Kraft habe. Sehr wichtig:

Xa^apol

ß-yjv 8 sie AloXou xXuxa oaip,a~aaxaCovxec

toov aloXov ocptv

ccxscpaXoi

stteI orj vvjac.

Der Accent wird von Heliodor als irrpxuvtuv anerkanntp. 116 Heph. W., cf. Hephaest. schol. p. 112 und p. 117init. über die Bestimmung der auXXaßl] xoivij. (Heph. p. 10,cfr. schob, beachtet beide Fälle, dass eine solche Silbe denTakt anfängt und ihn schliesst: daraus ergiebt sich, dass ernicht an den Ictus denkt.) (Ueber die fehlerhaften Hexa-meter p. 161, cfr. p. 167, p. 161, p. 168, 9.)

Den griechischen Theorieen entspricht die der lateini-schen Grammatiker: Probus de ult. syll. p. 222K., Prisciande accent. p. 523 K., cf. Corssen II p. 436. Syllabae com-rnunes, lang gemessene Endsilben. Man sucht nach sprach-lichen Gründen. Nie sagen sie, dass die Thesis an sichdie Kraft habe, eine Silbe zu verlängern. (Zuerst G. Her-mann Elem. doct. metr. p. 407.) Endsilben könnten ver-längert werden durch Vershebung. Lachmann verwarf dieLehre. Pitschi wies nach, dass Vokale der Endsilben sichhäufig erst seit Plautus gekürzt hätten. Also maass Plautusör -tör legär vellt afflictät. Ritschl erklärt, die Hebunghabe nie einer kurzen Silbe den Werth einer langen ver-liehen. Einspruch von L. Müller, widerlegt von CorssenII p. 440. Sowohl Corssen als Ritschl halten an dem rhyth-mischen Ictus fest: genug, dass sie ihm keine Kraft bei-messen.

Die Verse in der Rede. Cicero, Orator cap. 56 quodversus saepe in oratione per imprudentiam dicimus: quodvehementer est vitiosum senarios vero et Hipponacteoseffugere vix possumus; magnam enim pärtem ex iambisnostra constat oratio. Sed tarnen eos versus facile agnoscit