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18 : Abth. 3, Philologica ; Bd. 2 (1912) Unveröffentlichtes zur Litteraturgeschichte, Rhetorik und Rhythmik
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Weil das Siar^ov pi-fclLc keinen Takt bildet.

Von jedem der 4 einfachen Takte kann durch Ver-dopplung eine Dipodie gebildet werden:

3 711 6 2 4 3 711 Jl 5 711 1 0

ff ZU 'ff? 4 ZU Tf 4 ZU 4> ^ ZU T>

ebenso eine Tripodie von allen 4: f-, £, f, JJ.

Tetrapodieen nur aus f und f: f.

Nicht möglich 4X| und 4 X§.

Pentapodieen aus§- und |-Takten, auch aus fj-Takten,nicht aus f-. Hexapodie nur aus f-Takten.

Schwieriger ist nun folgendes Verhältniss. Jeder Taktzerfällt in zwei Abschnitte: diese sind aber nicht iden-tisch mit den schweren oder leichten Takttheilen.Die Siafpsai? Trooizvj ist eine abstrakte Gliederung des Taktesdie nach ar^isXa eine praktische, für das Taktiren wichtige.

Es gieb^ Takte mit 2 ar ; jxeta: 1 leichter, 1 schwerer,

3 tJYjjxsta: 1 leichter, 2 schwere,4a/ J p.sTa: 2 leichte, 2 schwere.

Die geraden Takte gehen bis zum 16zeitigen: haben3 Takttheile. Die dreitheilig ungeraden gehen bisizum 18zeitigen: haben 3 Takttheile. Die fünftheiligungeraden bis zum 25zeitigen: haben 4 Takttheile. Diekleinen Takte, d. h. die einfachen, haben nur 2 ar^sia.

Von den 3 Takttheilen gilt der schwerste stets als ßaaic,

der leichteste als apais, der mittlere bald als «poic, bald als Seat?.Die 4 a7]p.eTa sind so zu bezeichnen :

1 grosser schwerer Takttheil, 1 kleinerer schwererTakttheil, 2 gleich grosse leichte Takttheile, z. B.:

i + i US LLf USUS 1-

»)ea.

xpa.

apo.

Z. B. der naimv Irtßctioc (der Päon, der getreten wird,bei welchem der Takt getreten wird): &. a. 1). a.

Also 5 zweizeitige Längen. »Die Seele des Zuhörerswird sowohl erschüttert als zur Erhabenheit emporgehoben,das erste durch die Ungleichheit der beiden schweren Takt-theile, das andere durch den Mangel an Auflösungen. In