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18 : Abth. 3, Philologica ; Bd. 2 (1912) Unveröffentlichtes zur Litteraturgeschichte, Rhetorik und Rhythmik
Entstehung
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1. Arsis Thesis.

Der Theil des Taktes, auf dem die stärkere Intensionberuht, »schwerer« oder »guter« Takttheil. Im Gegen-satz dazu leichter oder schlechter Takttheil. Niederschlagder Hand bei Aufführungen beim schweren Takttheil.Dieselbe Praxis bei den Alten durch den r ( ys;Au)v, Horazod. IV 6, 31: virginum primae puerique Lesbium

servate pedem rneique pollicis ictum. Also Hand und

Fuss: pedum et digitorum ictus sind die ar t u.sia, womitman die Taktabschnitte bezeichnet: percussiones »Takt-schläge«.

Zwei Arten des Taktirens: für das Auge mit der Hand,für das Ohr mit hörbarem Aufschlag von Hand, Fingeroder Fuss. Bei der ersten Art erstreckt sich das ar^ustovüber den ganzen schweren Takttheil, bei der zweiten wirdnur der Anfang des Takttheils bezeichnet; nur den Nieder-tritt konnte man hören, nicht das Aufheben des Fusses.Um den t^6®o? zu verstärken, bediente man sich eines

CmoTToStov unter dem rechten Fuss zpou-rusCa, ßdxtAov sca-

bellum. Beim Chorgesange war der botpoc nicht an-

wendbar.

Die Takttheile j(povoi Ttoor/.of oder ar^sta ttoSoj, derschwere 6 y.dxcu yjZvoc oder il s a i c positio, bei Aristoxenusßdaic Niedertritt. Der leichte 6 dvcu ypövos oder apai?elatio.

Das Bezeichnen mit dem Fusse stammt aus der Orchestik:im schweren Takttheil setzte der Tänzer den Fuss nieder»ttou; Takt«.

Bei den modernen Metrikern seit Bentley Arsis undThesis umgekehrt: im Glauben, dass die lateinischen Metriker