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Finger an den Mund und sprach wiederum: „Ivommt!Kommt! Es geht gen Mitternacht!“ — und seineStimme hatte sich verwandelt. Aber immer noch rührteer sich nicht von der Stelle: da wurde es noch stillerund heimlicher, und Alles horchte, auch der Esel, undZarathustra’s Ehrenthiere, der Adler und die Schlange,insgleichen die Höhle Zarathustra’s und der grosse kühleMond und die Nacht selber. Zarathustra aber legte zumdritten Male die Hand an den Mund und sprach:
Kommt! Kommt! Kommt! Lasst uns jetzowandeln! Es ist die- Stunde! lasst uns in dieNacht wandeln!
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Ihr höheren Menschen, es geht gen Mitternacht: dawill ich euch Etwas in die Ohren sagen, wie jene alteGlocke es mir in’s Ohr sagt, —
— so heimlich, so schrecklich, so herzlich, wie jeneMitternachts - Glocke zu mir es redet, die mehr erlebthat als Ein Mensch:
— welche schon eurer Väter Herzens-Schmerzens-Schläge abzählte — ach! ach! wie sie seufzt! wie sieim Traume lacht! die alte tiefe tiefe Mitternacht!
Still! Still! Da hört sich Manches, das am Tagenicht laut werden darf; nun aber, bei kühler Luft, daauch aller Lärm eurer LIerzen stille ward, —
— nun redet es, nun hört es sich, nun schleicht essich in nächtliche überwache Seelen: ach! ach! wie sieseufzt! wie sie im Traume lacht!
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