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Also sprach der König zur Rechten und ergriff dieHand Zarathustra’s, um sie zu küssen; aber Zarathustrawehrte seiner Verehrung und trat erschreckt zurück,schweigend und plötzlich wie in weite Fernen entfliehend.
Nach einer kleinen Weile aber war er schon wieder beiseinen Gästen, blickte sie mit hellen, prüfenden Augenan und sprach:
„Meine Gäste, ihr höheren Menschen, ich will deutschund deutlich mit euch reden. Nicht auf euch warteteich hier in diesen Bergen.“
(„Deutsch und deutlich? Dass Gott erbarm! sagte hierder König zur Linken, bei Seite; man merkt, er kennt dielieben Deutschen nicht, dieserWeise aus dem Morgenlande!
Aber er meint „deutsch und derb“ — wohlan! Dasist heutzutage noch nicht der schlimmste Geschmack!“)
. „Ihr mögt wahrlich insgesammt höhere Menschensein, fuhr Zarathustra fort: aber für mich — seid ihrnicht hoch und stark genug.
Für mich, das heisst: für das Unerbittliche, das inmir schweigt, aber nicht immer schweigen wird. Undgehört ihr zu mir, so doch nicht als mein rechter Arm.
Wer nämlich selber auf kranken und zarten Beinensteht, gleich euch, der will vor Allem, ob er’s weissoder sich verbirgt: dass er geschont werde.
Meine Arme und meine Beine aber schone ich nicht,ich schone meine Krieger nicht: wieso könntetihr zu meinem Kriege taugen?
Mit euch verdürbe ich mir jeden Sieg noch. UndMancher von euch fiele schon um, wenn er nur denlauten Schall meiner Trommeln hörte.
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