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Also sprach Zarathustra : ein Buch für alle und keinen
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wer aber vermöchte gleich dir sich mit solchemStolze zu erniedrig'en? Das richtet uns selber auf, einLabsal ist es unsern Augen und Herzen.

Diess allein nur zu schaun, stiegen gern wir aufhöhere Berge, als dieser Berg ist. Als Schaulustigenämlich kamen wir, wir wollten sehn, was trübe Augenhell macht.

Und siehe, schon ist es vorbei mit allem unsernNothschrein. Schon steht Sinn und Herz uns offen undist entzückt. Wenig fehlt: und unser Muth wird muth-willig.

Nichts, oh Zarathustra, wächst Erfreulicheres aufErden, als ein hoher starker Wille: der ist ihr schönstesGewächs. Eine ganze Landschaft erquickt sich anEinem solchen Baume.

Der Pinie vergleiche ich, wer gleich dir, oh Zara-thustra, aufwächst: lang, schweigend, hart, allein, bestenbiegsamsten ILolzes, herrlich,

zuletzt aber hinausgreifend mit starken grünenÄsten nach seiner Herrschaft, starke Fragen fragendvor Winden und Wettern und was immer auf Llöhenheimisch ist,

stärker antwortend, ein Befehlender, ein Sieg-reicher: oh wer sollte nicht, solche Gewächse zu schaun,auf hohe Berge steigen?

Deines Baumes hier, oh Zarathustra, erlabt sich auchder Düstere, der Missrathene, an deinem Anblicke wirdauch der Unstäte sicher und heilt sein Herz.

Und wahrlich, zu deinem Berge und Baume richtensich heute viele Augen; eine grosse Sehnsucht hat

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