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Der Schatten.
Kaum aber war der freiwillige Bettler davon ge-laufen und Zarathustra wieder mit sich allein, da hörteer hinter sich eine neue Stimme: die rief „Halt! Zara-thustra! So warte doch! Ich bin’s ja, oh Zarathustra,ich, dein Schatten!“ Aber Zarathustra wartete nicht,denn ein plötzlicher V erdruss überkam ihn ob des vielenZudrangs und Gedrängs in seinen Bergen. „Wo istmeine Einsamkeit hin? sprach er.
Es wird mir wahrlich zu viel; diess Gebirge wim-melt, mein Reich ist nicht mehr von dieser Welt, ichbrauche neue Berge.
Mein Schatten ruft mich? Was liegt an meinemSchatten! Mag er mir nachlaufen! ich — laufe ihm davon.“
Also sprach Zarathustra zu seinem Herzen und liefdavon. Aber Der, welcher hinter ihm war, folgte ihmnach: so dass alsbald drei Laufende hinter einander herwaren, nämlich voran der freiwillige Bettler, dann Zara-thustra und zudritt und -hinterst sein Schatten. Nichtlange liefen sie so, da kam Zarathustra zur Besinnungüber seine Thorheit und schüttelte mit Einem Ruckeallen Verdruss und Überdruss von sich.
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