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Also sprach Zarathustra : ein Buch für alle und keinen
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Zarathustra aber versank in eine schwarze Er-innerung, denn ihm war, als habe er schon ein Mal indiesem Thal gestanden. Und vieles Schwere legte sichihm über den Sinn: also, dass er langsam gieng undimmer langsamer und endlich still stand. Da aber säheer, als er die Augen aufthat, Etwas, das am Wege sass,gestaltet wie ein Mensch, und kaum wie ein Mensch,etwas Unaussprechliches. Und mit Einem Schlage über-fiel Zarathustra die grosse Scham darob, dass er soEtwas mit den Augen angesehn habe: erröthend bishinauf an sein weisses Haar, wrnndte er den Blick abund hob den Fuss, dass er diese schlimme Stelle ver-lasse. Da aber wurde die todte Öde laut: vom Bodenauf nämlich quoll es gurgelnd und röchelnd, wie WasserNachts durch verstopfte Wasser-Röhren gurgelt undröchelt; und zuletzt wurde daraus eine Menschen-Stimmeund Menschen-Rede: die lautete also:

Zarathustra! Zarathustra! Rathe mein Räthsel!Sprich, sprich! Was ist die Rache am Zeugen?

Ich locke dich zurück, hier ist glattes Eis! Sieh zu,sieh zu, ob dein Stolz sich hier nicht die Beine bricht!

Du dünkst dich weise, du stolzer Zarathustra! Sorathe doch das Räthsel, du harter Nüsseknacker, dasRäthsel, das ich bin! So sprich doch: wer bin ich! Als aber Zarathustra diese Worte gehört hatte, was glaubt ihr wohl, dass sich da mit seiner Seelezutrug? Das Mitleiden fiel ihn an; und er sankmit Einem Male nieder, wie ein Eichbaum, der langevielen Holzschlägern widerstanden hat, schwer, plötz-lich, zum Schrecken selber für Die, welche ihn fällen

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