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rief er aus, wer kümmert mich denn noch in diesemLeben, als dieser Eine Mensch, nämlich Zarathustra,und jenes Eine Thier, das vom Blute lebt, der Blutegel?
Des Blutegels halber lag ich hier an diesem Sumpfewie ein Fischer, und schon war mein ausgehängterArm zehn Mal angebissen, da beisst noch ein schönererIgel nach meinem Blute, Zarathustra selber!
Oh Glück! Oh Wunder! Gelobt sei dieser Tag,der mich in diesen Sumpf lockte! Gelobt sei der bestelebendigste Schröpfkopf, der heut lebt, gelobt sei dergrosse Gewissens-Blutegel Zarathustra!“ —
Also sprach der Getretene; und Zarathustra freutesich über seine Worte und ihre feine ehrfürchtige Art.„Wer bist du? fragte er und reichte ihm die, Hand,zwischen uns bleibt Viel aufzuklären und aufzuheitern:aber schon, dünkt mich, wird es reiner heller Tag.“
„Ich bin der Gewissenhafte des Geistes,antwortete der Gefragte, und in Dingen des Geistesnimmt es nicht leicht Einer strenger, enger und härterals ich, ausgenommen Der, von dem ich’s lernte, Zara-thustra selber.
Lieber Nichts wissen, als Vieles halb wissen! Lieberein Narr sein auf eigne Faust, als ein Weiser nachfremdem Gutdünken! Ich — gehe auf den Grund:
— was liegt daran, ob er gross oder klein ist? Ober Sumpf oder Himmel heisst? Eine Hand breit Grund istmir genung: wenn er nur wirklich Grund und Boden ist!
— eine Hand breit Grund: darauf kann man stehn.In der rechten Wissen-Gewissenschaft giebt es nichtsGrosses und nichts Kleines.“
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