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Oder ein Einsiedler, der zu lange unter Felsen undBäumen lebte. Gar keine Gesellschaft nämlich verdirbtauch die guten Sitten.“
„Die guten Sitten? entgegnete unwillig und bitterder andre König: wem laufen wir denn aus dem Wege?
Ist es nicht den „guten Sitten“? Unsrer „guten Gesell-schaft“ ?
Lieber, wahrlich, unter Einsiedlern und Ziegenhirtenals mit unserm vergoldeten falschen überschminkten Pö-bel leben, — ob er sich schon „gute Gesellschaft“ heisst,
— ob er sich schon „Adel“ heisst. Aber da istAlles falsch und faul, voran das Blut, Dank altenschlechten Krankheiten und schlechteren Heil-Künstlern.
Der Beste und Liebste ist mir heute noch ein ge-sunder Bauer, grob, listig, hartnäckig, langhaltig: dasist heute die vornehmste Art.
Der Bauer ist heute der Beste; und Bauern-Artsollte Herr sein! Aber es ist das Reich des Pöbels, ■—ich lasse mir Nichts mehr vormachen. Pöbel aber, dasheisst: Mischmasch.
Pöbel-Mischmasch: darin ist Alles in Allem durch-einander, Heiliger und Hallunke und Junker und Judeund jeglich Vieh aus der Arche Noäh.
Gute Sitten! Alles ist bei uns falsch und faul.Niemand weiss mehr zu verehren: dem gerade laufenwir davon. Es sind süssliche zudringliche Hunde, sievergolden Palmenblätter.
Dieser Ekel würgt mich, dass wir Könige selberfalsch wurden, überhängt und verkleidet durch altenvergilbten Grossväter - Prunk, Schaumünzen für die
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