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Gespräch mit den Königen.
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Zarathustra war noch keine Stunde in seinen Bergenund Wäldern unterwegs, da sähe er mit Einem Maleeinen seltsamen Aufzug. Gerade auf dem Wege, dener hinabwollte, kamen zwei Könige gegangen, mitKronen und Purpurgürteln geschmückt und bunt wieFlamingo-Vögel: die trieben einen beladenen Esel vorsich her. ,Was wollen diese Könige in meinem Reiche?“sprach Zarathustra erstaunt zu seinem Herzen und ver-steckte sich geschwind hinter einem Busche. Als aberdie Könige bis zu ihm herankamen, sagte er, halblaut,wie Einer, der zu sich allein redet: „Seltsam! Seltsam!Wie reimt sich Das zusammen? Zwei Könige sehe ich— und nur Einen Esel!“
Da machten die beiden Könige Halt, lächelten,sahen nach der Stelle hin, woher die Stimme kam undsahen sich nachher selber in’s Gesicht. „Solcherlei denktman wohl auch unter uns, sagte der König zur Rechten,aber man spricht es nicht aus.“
Der König zur Linken aber zuckte mit den Achselnund antwortete: „Das mag wohl ein Ziegenhirt sein.
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