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Also sprach Zarathustra : ein Buch für alle und keinen
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Zu jeder Seele gehört eine andre Welt; für jedeSeele ist jede andre Seele eine Hinterwelt.

Zwischen dem Ähnlichsten gerade lügt der Scheinam schönsten; denn die kleinste Kluft ist am schwer-sten zu überbrücken.

Für mich wie gäbe es ein Ausser-mir? Es giebtkein Aussen! Aber das vergessen wir bei allen Tönen;wie lieblich ist es, dass wir vergessen!

Sind nicht den Dingen Namen und Töne geschenkt,dass der Mensch sich an den Dingen erquicke? Es isteine schöne Narrethei, das Sprechen: damit tanzt derMensch über alle Dinge.

Wie lieblich ist alles Reden und alle Lüge der Töne!

Mit Tönen tanzt unsre Liebe auf bunten Regenbögen.

Oh Zarathustra, sagten darauf die Thiere,Solchen, die denken wie wir, tanzen alle Dinge selber:das kommt und reicht sich die Hand und lacht undflieht und kommt zurück.

Alles geht, Alles kommt zurück; ewig rollt dasRad des Seins. Alles stirbt, Alles blüht wieder auf,ewig läuft das Jahr des Seins.

Alles bricht, Alles wird neu gefügt; ewig baut sichdas gleiche Haus des Seins. Alles scheidet, Alles grüsstsich wieder; ewig bleibt sich treu der Ring des Seins.

In jedem Nu beginnt das Sein; um jedes Hier rolltsich die Kugel Dort. Die Mitte ist überall. Krummist der Pfad der Ewigkeit.

Oh ihr Schalks-Narren und Drehorgeln! ant-wortete Zarathustra und lächelte wieder, w T ie gut wisstihr, was sich in sieben Tagen erfüllen musste:

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