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Also sprach Zarathustra : ein Buch für alle und keinen
Entstehung
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316
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Krautwerke und Pinien-Zapfen lag. Zu seinen Füssenaber waren zwei Lämmer gebreitet, welche der Adlermit Mühe ihren Flirten abgeraubt hatte.

Endlich, nach sieben Tagen, richtete sich Zara-thustra auf seinem Lager auf, nahm einen Rosenapfelin die Hand, roch daran und fand seinen Geruch lieb-lich. Da glaubten seine Thiere, die Zeit sei gekommen,mit ihm zu reden.

Oh Zarathustra, sagten sie, nun liegst du schonsieben Tage so, mit schweren Augen: willst du dichnicht endlich wieder auf deine Füsse stellen?

Tritt hinaus aus deiner Höhle: die Welt wartetdein wie ein Garten. Der Wind spielt mit schwerenWohlgerüchen, die zu dir wollen; und alle Bächemöchten dir nachlaufen.

Alle Dinge sehnen sich nach dir, dieweil du siebenTage allein bliebst, tritt hinaus aus deiner Höhle!

Alle Dinge wollen deine Ärzte sein!

Kam wohl eine neue Erkenntniss zu dir, einesaure, schwere? Gleich angesäuertem Teige lagst du,deine Seele gieng auf und schwoll über alle ihreRänder.

Oh meine Thiere, antwortete Zarathustra, schwätztalso weiter und lasst mich zuhören! Es erquickt michso, dass ihr schwätzt: wo geschwätzt wird, da liegt mirschon die Welt wie ein Garten.

Wie lieblich ist es, dass Worte und Töne da sind:sind nicht Worte und Töne Regenbögen und Schein-Brücken zwischen Ewig-Geschiedenem?

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