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predigt „Hinweg mit dir!“ — bis es aus ihnen selberaufschreit „hinweg mit mir!“
Herrschsucht: die aber lockend auch zu ReinenI und Einsamen und hinauf zu selbstgenugsamen Höhensteigt, glühend gleich einer Liebe, welche purpurneSeligkeiten lockend an Erdenhimniel malt.
Herrschsucht: doch wer hiesse es Sucht, wenndas Hohe hinab nach Macht gelüstet! Walirlich, nichtsSieches und Süchtiges ist an solchem Gelüsten undNiedersteigen!
Dass die einsame Höhe sich nicht ewig vereinsameund selbst begnüge; dass der Berg zu Thale komme,und die Winde der Höhe zu den Niederungen: —
Oh wer fände den rechten Tauf- und Tugendnamenfür solche Sehnsucht! „Schenkende Tugend“ — sonannte das Unnennbare einst Zarathustra.
Und damals g-eschah es auch — und wahrlich,es geschah zum ersten Male! —, dass sein Wort dieSelbstsucht selig pries, die heile, gesunde Selbst-sucht, die aus mächtiger Seele quillt: —
— aus mächtiger Seele, zu welcher der hohe Leibgehört, der schöne, sieghafte, erquickliche, um denherum jedwedes Ding Spiegel wird:
— der geschmeidige überredende Leib, der Tänzer,dessen Gleichniss und Auszug die selbst-lustige Seeleist. Solcher Leiber und Seelen Selbst-Lust heisst sichselber: „Tugend“.
Mit ihren Worten von Gut und Schlecht schirmt sich; solche Selbst-Lust wie mit heiligen Llainen; mit denNamen ihres Glücks bannt sie von sich alles Verächtliche.
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