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Also sprach Zarathustra : ein Buch für alle und keinen
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Riechst du nicht schon die Schlachthäuser undGarküchen des Geistes? Dampft nicht diese Stadt vomDunst geschlachteten Geistes?

Siehst du nicht die Seelen hängen wie schlaffeschmutzige Lumpen? Und sie machen noch Zeitungenaus diesen Lumpen!

Hörst du nicht, wie der Geist hier zum Wortspielwurde? Widriges Wort-Spülicht bricht er heraus!

Und sie machen noch Zeitungen aus diesem Wort-Spülicht.

Sie hetzen einander und wissen nicht, wohin? Sieerhitzen einander und wissen nicht, warum? Sie klim-pern mit ihrem Bleche, sie klingeln mit ihrem Golde.

Sie sind kalt und suchen sich Wärme bei ge-brannten Wassern; sie sind erhitzt und suchen Kühle .bei gefrorenen Geistern; sie sind Alle siech und süchtigan öffentlichen Meinungen.

Alle Lüste und Laster sind hier zu Hause; aberes giebt hier auch Tugendhafte, es giebt hier viel an-stellige angestellte Tugend:

Viel anstellige Tugend mit Schreibfingern undhartem Sitz- und Warte-Fleische, gesegnet mit kleinenBruststernen und ausgestopften steisslosen Töchtern.

Es giebt hier auch viel Frömmigkeit und vielgläubige Speichel - Leckerei, Schmeichel - Bäckerei vordem Gott der Heerschaaren.

Von Oben her träufelt ja der Stern und dergnädige Speichel; nach Oben hin sehnt sich jedersternenlose Busen.

Der Mond hat seinen Hof, und der Hof hat seine

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