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Allem Leben hatte ich abgesagt, so träumte mir.Zum Nacht- und Grabwächter war ich worden, dort aufder einsamen Berg-Burg des Todes.
Droben hütete ich seine Särge: voll standen diedumpfen Gewölbe von solchen Siegeszeichen. Ausgläsernen Särgen blickte mich überwundenes Leben an.
Den Geruch verstaubter Ewigkeiten athmete ich:schwül und verstaubt lag meine Seele. Und wer hättedort auch seine Seele lüften können!
LIelle der Mitternacht war immer um mich, Ein-samkeit kauerte neben ihr; und, zudritt, röchelndeTodesstille, die schlimmste meiner Freundinnen.
Schlüssel führte ich, die rostigsten aller Schlüssel;und ich verstand es, damit das knarrendste aller Thorezu öffnen.
Einem bitterbösen Gekrächze gleich lief der Tondurch die langen Gänge, wenn sich des Thores Flügelhoben: unhold schrie dieser Vogel, ungern wollte ergeweckt sein.
Aber furchtbarer noch und herzzuschnürender wares, wenn es wieder schwieg und rings stille ward undich allein sass in diesem tückischen Schweigen.
So gieng mir und schlich die Zeit, wenn Zeit esnoch gab: was weiss ich davon! Aber endlich geschahDas, was mich weckte.
Dreimal schlugen Schläge an’s Thor, gleich Donnern,es hallten und heulten die Gewölbe dreimal wieder: dagieng ich zum Thore.
Alpa! rief ich, wer trägt seine Asche zu Berge?Alpa! Alpa! Wer trägt seine Asche zu Berge?
J
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