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Also sprach Zarathustra : ein Buch für alle und keinen
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178
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Von der unbefleckten Erkenntniss.

Als gestern der Mond aufgieng, wähnte ich, dasser eine Sonne gebären wolle: so breit und trächtig lager am Horizonte.

Aber ein Lügner war er mir mit seiner Schwanger-schaft; und eher noch will ich an den Mann im Mondeglauben als an das Weib.

Freilich, wenig Mann ist er auch, dieser schüchterneNachtschwärmer. AVahrlich, mit schlechtem Gewissenwandelt er über die Dächer.

Denn er ist lüstern und eifersüchtig, der Mönch imMonde, lüstern nach der Erde und nach allen Freudender Liebenden.

Nein, ich mag ihn nicht, diesen Ivater auf denDächern! Widerlich sind mir Alle, die um halbver-sclilossne Fenster schleichen!

Fromm und schweigsam wandelt er hin auf Sternen-Teppichen: aber ich mag alle leisetretenden Manns-füsse nicht, an denen auch nicht ein Sporen klirrt.

Jedes Redlichen Schritt redet; die Katze aber stiehltsich über den Boden weg. Siehe, katzenhaft kommtder Mond daher und unredlich.

Dieses Gleichniss g-ebe ich euch empfindsamen

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