f \
So aber will ich’s mit euch leichter nehmen, daich Schweres zu tragen habe; und was thut’s mir,wenn sich Käfer und Flügelwürmer noch auf meinBündel setzen!
Wahrlich, es soll mir darob nicht schwerer werden!
Und nicht aus euch, ihr Gegenwärtigen, soll mir diegrosse Müdigkeit kommen. —
Ach, wohin soll ich nun noch steigen mit meinerSehnsucht! Von allen Bergen schaue ich aus nachVater- und Mutterländern.
Aber Heimath fand ich nirgends: unstät bin ich inallen Städten und ein Aufbruch an allen Thoren.
Fremd sind mir und ein Spott die Gegenwärtigen,zu denen mich jüngst das Flerz trieb; und vertriebenbin ich aus Vater- und Mutterländern.
So liebe ich allein noch meiner Kinder Land,das unentdeckte, im fernsten Meere: nach ihm heisseich meine Segel suchen und suchen.
An meinen Kindern will ich es gut machen, dassich meiner Väter Kind bin: und an aller Zukunft —diese Gegenwart! —
Also sprach Zarathustra.
s|<
* *
W .: ■ ■ j
1/7 12
Nietzsche, Werke Band VI.