die unheilbar Schamlosen. So verwundetet ihr meineTugenden in ihrem Glauben.
Und legte ich noch mein Heiligstes zum Opfer hin:flugs stellte eure „Frömmigkeit“ ihre fetteren Gabendazu: also dass im Dampfe eures Fettes noch meinHeiligstes erstickte.
Und einst wollte ich tanzen, wie nie ich nochtanzte: über alle Himmel weg wollte ich tanzen. Daüberredetet ihr meinen liebsten Sänger.
Und nun stimmte er eine schaurige dumpfe Weisean; ach, er tutete mir v r ie ein düsteres Horn zu Ohren!
Mörderischer Sänger, AVerkzeug der Bosheit, Un-schuldigster! Schon stand ich bereit zum besten Tanze:da mordetest du mit deinen Tönen meine Verzückung!
Nur im Tanze weiss ich der höchsten Dinge Gleich-niss zu reden: — und nun blieb mir mein höchstesGleichniss ungeredet in meinen Gliedern! -
Ungeredet und unerlöst blieb mir die höchsteFloffnung! Und es starben mir alle Gesichte undTröstungen meiner Jugend!
Wie ertrug ich’s nur? AVie verwand und überwandich solche AVunden? A\ T ie erstand meine Seele wiederaus diesen Gräbern?
Ja, ein Unverwundbares, Unbegrabbares ist anmir, ein Felsensprengendes: das heisst mein AAUlle.Schweigsam schreitet es und unverändert durch dieJahre.
Seinen Gang will er gehn auf meinen Füssen,mein alter AA T ille; herzenshart ist ihm der Sinn undunverwundbar.
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