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Das Grablied.
„Dort ist die Gräberinsel, die schweigsame; dortsind auch die Gräber meiner Jugend. Dahin will icheinen immergrünen Kranz des Lebens tragen.“
Also im Herzen beschliessend fuhr ich über dasMeer. —
Oh ihr, meiner Jugend Gesichte und Erscheinungen!Oh, ihr Blicke der Liebe alle, ihr göttlichen Augen-blicke! Wie starbt ihr mir so schnell! Ich gedenkeeurer heute wie meiner Todten.
Von euch her, meinen liebsten Todten, kommt mirein süsser Geruch, ein herz- und thränenlösender.Wahrlich, er erschüttert und löst das Herz dem einsamSchiffenden.
Immer noch bin ich der Reichste und Bestzu-beneidende — ich der Einsamste! Denn ich hatte euchdoch, und ihr habt mich noch: sagt, wem fielen, wiemir, solche Rosenäpfel vom Baume?
Immer noch bin ich eurer Liebe Erbe und Erd-reich, blühend zu eurem Gedächtnisse von bunten wild-wachsenen Tugenden, oh ihr Geliebtesten!
Ach, wir waren gemacht, einander nahe zu bleiben,ihr holden fremden Wunder; und nicht schüchternen
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