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Also sprach Zarathustra : ein Buch für alle und keinen
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Böse heisse ichs und menschenfeindlich: all diessLehren vom Einen und Vollen und Unbewegten undSatten und Unvergänglichen!

Alles Unvergängliche das ist nur ein Gleichniss!

Und die Dichter lügen zuviel.

Aber von Zeit und Werden sollen die bestenGleichnisse reden: ein Lob sollen sie sein und eineRechtfertigung aller Vergänglichkeit!

Schaffen das ist die grosse Erlösung vom Leiden,und des Lebens Leichtwerden. Aber dass der Schaffendesei, dazu selber thut Leid Noth.und viel Verwandelung.

Ja, viel bitteres Sterben muss in eurem Leben sein,ihr Schaffenden! Also seid ihr Fürsprecher und Recht-fertiger aller Vergänglichkeit.

Dass der Schaffende selber das Kind sei, das neugeboren werde, dazu muss er auch die Gebärerin seinwollen und der Schmerz der Gebärerin.

Wahrlich, durch hundert Seelen gieng ich meinenWeg und durch hundert Wiegen und Geburtswehen.Manchen Abschied nahm ich schon, ich kenne die herz-brechenden letzten Stunden.

Aber so wills mein schaffender Wille, mein Schicksal.

Oder, dass iclis euch redlicher sage: solches Schicksalgerade will mein Wille.

Alles Fühlende leidet an mir und ist in Gefäng-nissen: aber mein Wollen kommt mir stets als meinBefreier und Freudebringer.

Wollen befreit: das ist die wahre Lehre von Wille

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und Freiheit so lehrt sie euch Zarathustra.

Vicht-mehr-wollen und Nicht - mehr - schätzen und

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