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Wie danke ich es meinen Feinden, dass ich endlich ihnschleudern darf!
Zu gross war die Spannung meiner Wolke:zwischen Gelächtern der Blitze will ich Hagelschauerin die Tiefe werfen.
Gewaltig wird sich da meine Brust heben, gewaltigwird sie ihren Sturm über die Berge hinblasen: sokommt ihr Erleichterung.
Wahrlich, einem Sturme gleich kommt mein Glückund meine Freiheit! Aber meine Feinde sollen glauben,der Böse rase über ihren Häuptern.
Ja, auch ihr werdet erschreckt sein, meine Freunde,ob meiner wilden Weisheit; und vielleicht flieht ihrdavon sammt meinen Feinden.
Ach, dass ich’s verstünde, euch mit Hirtenflötenzurück zu locken! Acli, dass meine Löwin Weisheitzärtlich brüllen lernte! Und Vieles lernten wir schonmit einander!
Meine wilde Weisheit wurde trächtig auf einsamenBergen; auf rauhen Steinen gebar sie ihr Junges,Jüngstes.
Nun läuft sie närrisch durch die harte Wüste undsucht und sucht nach sanftem Rasen — meine altewilde Weisheit!
Auf eurer Herzen sanften Rasen, meine Freunde! —auf eure Liebe möchte sie ihr Liebstes betten! —
Also sprach Zarathustra.
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