Ungemein ist die höchste Tugend und unnützlich,
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leuchtend ist sie und mild im Glanze: eine schenken da"i-Tugend ist die höchste Tugend.
Wahrlich, ich errathe euch wohl, meine Jünger:ihr trachtet, gleich mir, nach der schenkenden Tugend.Was hättet ihr mit Katzen und Wölfen gemeinsam?
Das ist euer .Durst, selber zu Opfern und Ge-schenken zu werden: und darum habt ihr den Durst,alle Reichthümer in eure Seele zu häufen.
Unersättlich trachtet eure Seele nach Schätzenund Kleinodien, weil eure Tugend unersättlich ist imV erschenken -AV ollen.
Ihr zwingt alle Dinge zu euch und in euch, dasssie aus eurem B-orne zurückströmen sollen als die Gabeneurer Liebe.
Wahrlich, zum Räuber an allen Werthen musssolche schenkende Liebe werden; aber heil und heiligheisse ich diese Selbstsucht. •
Eine andre Selbstsucht giebt es, eine allzuarme,eine hungernde, die immer stehlen will, jene Selbst-sucht der Kranken, die kranke Selbstsucht.
Mit dem Auge des Diebes blickt sie auf allesGlänzende; mit der Gier des Hungers misst sie Den,der reich zu essen hat; und immer schleicht sie um denTisch der Schenkenden.
Krankheit redet aus solcher Begierde und unsicht-bare Entartung; von siechem Leibe redet die diebischeGier dieser Selbstsucht.
Sagt mir, meine Brüder: was gilt uns als Schlechtesund Schlechtestes? Ist es nicht Entartung? — Und
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