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Also sprach Zarathustra : ein Buch für alle und keinen
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Von der schenkenden Tugend.

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Als Zarathustra von der Stadt Abschied genommenhatte, welcher sein Herz zugethan war und derenName lautet:die bunte Kuh folgten ihm Viele,die sich seine Jünger nannten, und gaben ihm dasGeleit. Also kamen sie an einen Kreuzweg: da sagteihnen Zarathustra, dass er nunmehr allein gehen wolle;denn er war ein Freund des Alleingehens. SeineJünger aber reichten ihm zum Abschiede einen Stab,an dessen goldnem Griffe sich eine Schlange um dieSonne ringelte. Zarathustra freute sich des Stabesund stützte sich darauf; dann sprach er also zu seinenJüngern:

Sagt mir doch: wie kam Gold zum höchstenWerthe? Darum, dass es ungemein ist und unnützlichund leuchtend und mild im Glanze; es schenkt sichimmer.

Nur als Abbild der höchsten Tugend kam Goldzum höchsten Werthe. Goldgleich leuchtet der Blickdem Schenkenden. Goldes-Glanz schliesst Friede zwi-schen Mond und Sonne.

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