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Aber dem Kämpfenden gleich verhasst wie demSieger ist euer grinsender Tod, der heranschleicht wieein Dieb — und doch als Herr kommt.
Meinen Tod lobe ich euch, den freien Tod, der mirkommt, weil ich will.
Und wann werde ich wollen? — Wer ein Ziel hatund einen Erben, der will den Tod zur rechten Zeit fürZiel und Erben.
Und aus Ehrfurcht vor Ziel und Erben wird erkeine dürren Kränze mehr im Heiligthum des Lebensaufhängen.
Wahrlich, nicht will ich den Seildrehern gleichen:sie ziehen ihren Faden in die Länge und gehen dabeiselber immer rückwärts.
Mancher wird auch für seine Wahrheiten und Siegezu alt; ein zahnloser Mund hat nicht mehr das Rechtzu jeder Wahrheit.
Und Jeder, der Ruhm haben will, muss sich beiZeiten von der Ehre verabschieden und die schwereKunst üben, zur rechten Zeit zu — gehn.
Man muss aufhören, sich essen zu lassen, wennman am besten schmeckt: das wissen Die, welche langegeliebt werden wollen.
Saure Apfel giebt es freilich, deren Loos will, dasssie bis auf den letzten Tag des Herbstes warten: undzugleich werden sie reif, gelb und runzelig.
Andern altert das Herz zuerst und Andern derGeist. Und Einige sind greis in der Jugend: aber spätjung erhält lang jung.
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